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Koalition |
25.03.2008 |
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Zilk: "Letzte Chance" für Gusenbauer
Altbürgermeister Helmut Zilk (SPÖ) hat am Dienstag die Parteiführung heftig kritisiert. Er vermisse bei SPÖ-Chef Bundeskanzler Alfred Gusenbauer "Führungsstil". Zudem sprach er von einer "letzten Chance für Gusenbauer".
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Zilk vermisst "Führungsstil" in der SPÖ. |
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Mit "anderen Personen" versuchen
Gusenbauer wackle als SPÖ-Chef aber nicht, so Zilk im Ö1-"Morgenjournal": "Der sitzt fester im Sattel als manchem lieb ist." Doch Zilk sieht in der aktuellen Debatte "die letzte Chance". Wenn die nicht genutzt werde, "dann muss man es mit anderen Personen versuchen."
Gusenbauer selbst schätze er trotz allem außerordentlich, so Zilk. "Er ist ein gescheiter Mensch, ein sympathischer Mensch. Langsam kriegt er auch Charisma. Nur was er bisher nicht gezeigt hat, ist Führungsstil." Das sei aber auch bei ÖVP-Vizekanzler Wilhelm Molterer nicht besonders stark ausgeprägt. "Insofern können sie einander die Hand geben."
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Geheimtreffen im Schloss
Der Kanzler selbst war mit einigen roten Führungspersönlichkeiten am Ostermontag im Schloss Thürnlhof in Wien-Simmering zu einem Geheimtreffen zusammengekommen.
Abgeschottet von der Außenwelt hatte Gusenbauer mit den Ministern Norbert Darabos und Werner Faymann, mit Klubchef Josef Cap sowie den Landeschefs Franz Voves, Hans Niessl und Hannes Gschwentner jenen Kompromiss, den er am Wochenende offenbar mit Vizekanzler Wilhelm Molterer erzielt hatte, besprochen.
Über das Ergebnis dieser Beratungen ist nichts bekannt.
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ORF.at
Nachdem der Kanzler von einem Vorziehen der Steuerreform auf 2009 in einem Kompromisspapier mit dem Koalitionspartner ÖVP offenbar abgerückt ist, gärt es in den Landesorganisationen. Sie erhöhen nun den Druck auf Gusenbauer.
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