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Kommunales |
02.05.2008 |
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Politik und Kultur rittern um Spitzenamt
Eine Politikerin und eine Schauspielerin treten bei der Wahl zur Präsidentschaft des Wiener Tierschutzvereins an. Die Entscheidung zwischen Madleine Petrovic und Gabriele Jacoby fällt am 9. Mai.
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Jacoby will sich um alles kümmern. |
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Eine aktive Präsidentin sein
Gelassen zeigt sich Jacoby, die Tochter von Tanzikone Marika Rökk, und jetzt in der Josefstadt engagiert: "Die, die am besten prädestiniert ist, die wird es." Sie sei gebeten worden und trete nicht an, um sich zu profilieren, so Jacoby.
Eine Wahl würde ihr gesamtes Leben umkrempeln, blickt sie in die Zukunft. Sollte sie gewählt werden, will sie eine aktive Präsidentin und jeden Tag vor Ort sein: "Ich werde mich um alles kümmern." Wie lange sie gegebenenfalls an der Spitze des Tierschutzvereines bleiben will, hängt laut Jacoby vom Klima ab: "Ich will keine Schlammschlacht."
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Petrovic ist im Tierschutz länger aktiv als bei den Grünen. |
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Als „Troubleshooterin“ gefragt
Auch Madeleine Petrovic, Grüne Landeschefin von Niederösterreich, sieht sich für das Amt gerüstet: "Ich war sehr oft Troubleshooterin." Im Tierschutz sei sie schon länger aktiv als bei den Grünen.
Dabei habe sie es geschafft, mit niemandem im Tierschutz Spinnefeind zu sein.
Zur Kandidatur habe sie sich entschlossen, da nicht mehr viele Menschen in der Lage seien, zwischen den Fronten zu vermitteln. Ihr Ziel sei es, das "Flaggschiff der Tierschutzbewegung" wieder ökonomisch gut dastehen zu lassen.
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Zwei Kandidatinnen und zehn Hunde
Neben ihrer Kandidatur für das Präsidentenamt verbindet die Schauspielerin und die Politikerin auch noch etwas anderes: Beide besitzen fünf Hunde.
Wer von den beiden dann noch Zeit haben wird, sie – natürlich mit Sackerl – äußerln zu führen, wird nach dem 9. Mai feststehen, wenn die Nachfolgerin von Noch-Präsident Michael Antolini gewählt ist.
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wien.ORF.at; 11.12.07
Genau vor einem Jahr hat der Wiener Tierschutzverein den Konkurs beantragt. Es war der absolute Tiefpunkt der 160-jährigen Vereinsgeschichte. Ein Jahr später scheint sich die Lage vorerst stabilisiert zu haben.
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