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DI | 14.02.2012
Meinl Kaffeewelt am Maria-Theresien-Platz (Bild: APA/LOGOS GmbH)
Euro 2008
Riesiges Kaffeehaus als Euro-Ruhezone
Zwar nicht Aug in Aug mit der Kaiserin, aber doch deutlich erhaben über der Masse der Fans sollen Kaffeeliebhaber die Spiele der Euro genießen. In sechs Meter Höhe entsteht auf dem Maria-Theresien-Platz ein riesiges Kaffeehaus.
"Abgepufferte Ruhezone".
2.668 Quadratmeter große Plattform
"Meinls Kaffeewelt" soll eine "abgepufferte Ruhezone" für diejenigen werden, die Fußball genießen wollen, ohne von vornherein mit Bier übergossen zu werden, sagte Organisator Franz X. Brunner. Dafür wird eine 2.668 Quadratmeter große Plattform in sechs Meter Höhe um das Maria-Theresien-Denkmal angelegt.

Auf der Plattform stehen drei Zelte. Eines davon soll mit seinen 1.000 Sitzplätzen und seinem Schanigarten das "größte Kaffeehaus der Welt" werden, so Brunner.
Meinls Kaffeewelt (Bild: APA/LOGOS GmbH)
Spiele auf riesigem Bildschirm und auf Handys.
Strudelbäckerei und Plasmaschirm
Geplant sind auch eine Kaffeeakademie, in der die Geschichte des Kaffees erläutert wird, eine Strudelbäckerei und Lesungen aus Werken berühmter Kaffeehausliteraten. Auch Karten- und Schachturniere sollen stattfinden.

Dass rund um die Kaiserin auch dem König Fußball Tribut gezollt wird, geht bei der Euro 2008 einfach nicht anders. In einem eigenen Bereich werden die Spiele auf einem 2,6 Meter breiten Plasmaschirm übertragen. Die Spiele sind auch auf drei kleinen, stummgeschalteten Bildschirmen zu sehen, zudem überträgt ein Mobilfunkanbieter die Spiele in HD-Qualität aufs Handy.
Geöffnet von 8.00 bis 24.00 Uhr.
Knapp 13.000 Gäste täglich erwartet
Beim Thema Sicherheit setzt der Organisator auf dieselbe Technik, die in der Fanzone zur Anwendung kommt. Es werden die gleichen Zäune aufgestellt, die Besucher werden mit Laserzählern erfasst. 12.800 Gäste erwartet Brunner täglich, geöffnet ist von 8.00 bis 24.00 Uhr.
Spezieller Schutz für alte Eiben
Der riesige Aufbau wird so gestaltet, dass die wertvollen, teils mehr als 100 Jahre alten Eiben auf dem Maria-Theresien-Platz unbeschädigt bleiben, wurde versichert.

Einerseits werden die Grünflächen eingezäunt. 15 der Gewächse verschwinden sogar gänzlich unter der Plattform. Sie werden während der Euro 2008 künstlich bewässert und beleuchtet.
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