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Verkehr |
26.05.2008 |
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Verwirrspiel um die Treibstoffpreise
Die selbst an einem Tag mehrmals wechselnde Auszeichnung der Treibstoffpreise an Tankstellen geht auf Kosten der ohnehin schon finanziell stark belasteten Autofahrer, kritisieren ÖAMTC und ARBÖ.
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Bis zu 30 Euro mehr für einen vollen Tank als noch vor einem Jahr lassen viele ins Schwitzen kommen. |
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Geht auf Kosten der Autofahrer
Die Bilanz des Kurzurlaubs vom vergangenen Wochenende hat für viele Autofahrer eine bittere Erkenntnis gebracht. Die Treibstoffpreise sind mittlerweile auf einem extrem hohen Niveau angesiedelt. Ein Mal Volltanken kann um bis zu 30 Euro teurer kommen als noch vor einem Jahr.
Die Autofahrerklubs ÖAMTC und ARBÖ kritisieren unter anderem auch die häufigen Preisänderungen an einem Tag. Das sei ein Verwirrspiel auf Kosten der Autofahrer.
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Preise "sechs, sieben, acht Mal geändert"
Die Suche nach einer billigeren Tankstelle werde erschwert, so Lydia Ninz vom ARBÖ: "Es ist keine Seltenheit, dass an einer Tankstelle die Preise an einem Tag sechs, sieben, acht Mal geändert werden."
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Stimmen Sie mit!
Wie oft ändern sich an Ihrer Tankstelle täglich die Preisauszeichnungen für Treibstoff?
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Meistens werden Preise nach unten korrigiert, sagen die Mineralölfirmen. |
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"Starker lokaler Wettbewerb" als Grund
Die großen Mineralölfirmen wie OMV und BP bestätigen die täglichen Preisschwankungen auch an den Wiener Zapfsäulen. Sie argumentieren damit, dass es einen starken lokalen Wettbewerb gebe.
Das heißt: Hebt die Konkurrenz den Benzinpreis, dann müsse man nachziehen, um nicht defizitär zu wirtschaften. Aber meistens sei es ohnehin so, dass die Benzinpreise nach unten korrigiert werden - sagen zumindest die Mineralölfirmen.
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Autofahrerklubs sammeln Unterschriften. |
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Preiserhöhung zur Euro?
Die Automobilklubs mobilisieren unterdessen die Autofahrer. Der ARBÖ hat schon 24.000 Unterschriften gesammelt, bis zum Wochenende rechnet man mit über 100.000. Beim ÖAMTC sehen die Zahlen ähnlich aus.
Die beiden Autofahrerlobbys fordern weiterhin vor allem eine Senkung der Mineralölsteuer und eine Erhöhung von Kilometergeld und Pendlerpauschale. ARBÖ-Sprecherin Ninz: "Die Politik muss endlich reagieren und nicht immer nur zuwarten und kassieren."
Elisabeth Brandau vom ÖAMTC befürchtet, dass die Ölindustrie wegen der Fußball-Europameisterschaft die Preise an den Zapfsäulen noch weiter hochtreibt: "Es herrscht hier natürlich das Spiel von Angebot und Nachfrage. Da wird die Euro auch mitspielen."
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Häupl für Erhöhung der Pendlerpauschale
Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) sprach sich gegenüber "Radio Wien" für eine Erhöhung der Pendlerpauschale und für eine Senkung der Abgaben auf Benzin aus.
Immerhin würden diese bereits 55 Prozent des Preises ausmachen, so Häupl. Mehr Kopfzerbrechen bereiten Häupl aber die Lebensmittelpreise, denn hier könne die Politik kaum gegensteuern.
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Billig tanken - Wir wissen wo
Die Preise für Benzin und Diesel steigen und steigen. Eine Trendwende ist nicht in Sicht. Eine angemessene Fahrweise kann helfen, Sprit zu sparen - auch ein Preisvergleich der Tankstellen schont die Börse.
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wien.ORF.at; 26.5.08
Mitten in die Diskussion um die hohen Spritpreise platzt die nächste Hiobsbotschaft: Heizöl dürfte deutlich teurer werden: Ab Juni könnte es erstmals mehr als einen Euro pro Liter kosten. 130.000 Wiener sind davon betroffen.
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