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kunst |
05.07.2008 |
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Seipel will fragiles Gemälde verschiffen
Der Generaldirektor des Kunsthistorischen Museums (KHM) Wilfried Seipel will einen fragilen Vermeer nach Japan verschiffen - obwohl das Bundesdenkmalamt und eigene Restauratoren dagegen seien, berichtet der "Standard".
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 KHM-Direktor Seipel setzt sich laut Bericht über Bedenken hinweg. |
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Für Ausstellung in Tokio
Das Gemälde "Die Malkunst" von Jan Vermeer aus dem Kunsthistorischen Museum (KHM) in Wien könnte ab 2. August bis 14. Dezember im Metropolitan Art Museum in Tokio ausgestellt werden.
Der scheidende Generaldirektor Wilfried Seipel mache sich derzeit für eine temporäre Ausfuhr stark, berichtet der "Standard" in seiner Samstags-Ausgabe.
Doch das Bundesdenkmalamt sprach sich aufgrund der Fragilität des Gemäldes gegen einen Transport aus. Nun prüft das Kulturministerium die Sachlage und will "bis Ende Juli" eine Entscheidung fällen.
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Restauratoren entschieden dagegen
Die KHM-eigenen Restauratoren hatten sich im Vorfeld schon mehrmals "aus konservatorischen Gründen" gegen einen Transport ausgesprochen. Dennoch war der Vermeer zwischen 2003 und 2005 nach Madrid, Den Haag und auch Japan verliehen worden, so der "Standard".
Der Rechnungshof hatte das "eigenmächtige Handeln" Seipels damals kritisiert, befindet sich das Bild doch auf der 1971 erstellten Liste der nicht entlehnbaren Objekte der Museen. Außerdem, hieß es damals, sollten "künftig Bedenken der Restaurierungswerkstätten verstärkt berücksichtigt" werden.
Vonseiten des KHM gab es am Freitagabend zunächst keine Stellungnahme.
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wien.ORF.at; 17.6.08
Sein Vertrag als Direktor des Kunsthistorischen Museums läuft Ende des Jahres aus. Auf Seipel wartet aber schon eine neue Aufgabe: Er wird Präsident des österreichischen Nationalkomitees des Internationalen Museumsrats.
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