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Kultur |
18.07.2008 |
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Birdland-Betreiber gibt sich kämpferisch
Nicht so schnell aufgeben will Birdland-Geschäftsführer Karl Resch. Trotz Räumungsklage und Gerüchten über eine Übernahme sieht er nicht nur schwarz für den Erhalt des Jazzklubs.
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Probleme mit Vermieter "lösbar" |
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Noch ist nicht zugesperrt
"Schluss ist dann, wenn zugesperrt ist." Birdland-Geschäftsführer Karl Resch will sich nicht geschlagen geben. Es sei zwar richtig, dass wegen Mietschulden eine Räumungsklage auf dem Tisch liege, "es ist aber auch im vorigen Jahr eine ins Haus gestanden", sagte er gegenüber der APA.
Die Probleme mit dem Vermieter Hanno Soravia hält Resch für lösbar, zumal dieser kein "Unmensch" sei: "Wenn es eine Lösung gibt, wird der Soravia der Erste sein, der mittut."
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Sommerzeit ist Katastrophenzeit. |
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Außenstände halbiert
Mittlerweile habe sich die Situation des Kulturbetriebs gebessert, da man etwa die Außenstände halbiert habe. Klar sei aber, dass es dem Birdland "nicht so gut" gehe. Allerdings sei die Sommerzeit für einen derartigen Club immer eine Katastrophe, dieses Jahr sei es durch die Euro 2008 zusätzlich noch zu einem Einbruch gekommen, so Resch.
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Förderungspolitik im Visier
Resch kritisierte weiters, dass etwa das Porgy & Bess und die Szene Wien Förderungen bekommen hätten, während es für das Birdland nur einen Errichtungszuschuss gegeben hätte. Der Club sei ohne Basisförderung aber nicht profitabel zu betreiben. Er wolle nun "mit den entsprechenden Kulturleuten" reden.
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Birdland soll sich für andere Musik und Kabarett öffnen. |
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Nicht nur Jazz im Birdland
Ein Ausweg aus dem Dilemma könnte auch sein, das Birdland nicht nur als Jazzklub zu betreiben. Resch will Plattenfirmen und Veranstalter dazu bewegen, das Birdland für Auftritte zu buchen. Auch Kabarett könnte im Birdland gezeigt werden.
Pläne des Szenegastronomen Ossi Schellmann, wie sie im Magazin "News" veröffentlicht wurden, das Birdland zu übernehmen und daraus eine "Erwachsenendisco" zu machen, verunsichern Resch nicht. Schellmann könne das Birdland für seine Disco ja einmal im Monat mieten, dafür müsse er den Club nicht übernehmen und dessen Namen ändern.
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Überraschungskonzert am 22. Juli
Um das Birdland aus der Sommerflaute zu manövrieren, veranstaltet Resch am 22. Juli ein Überraschungskonzert mit internationalen Topkünstlern.
Es bestehe die Möglichkeit zu überleben, es bestehe die Möglichkeit, dass das Birdland zusperrt, so Resch. Die Hoffnung will er aber nicht so schnell aufgeben: "Schluss ist dann, wenn zugesperrt ist."
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wien.ORF.at; 12.1.08
Immer wieder waren die Finanzen des bald vier Jahre alten Jazzlokals Birdland im Keller. Vier Monate nach dem Tod seines Gründers Joe Zawinul scheint das Problem mit dem Geld nun ausgeräumt.
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