Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Videoüberwachung (Bild: APA)
Sicherheit
Videoüberwachung stoppt Vandalismus
Die Videoüberwachung in Straßenbahnen und U-Bahnen zeigt Wirkung: Vandalenakte gingen laut Wiener Linien in den videoüberachten Zügen um bis zu 90 Prozent zurück, die Fahrgäste fühlen sich zudem sicherer.
Videokameras in U-Bahnen und Straßenbahnen schrecken Vandalen ab.
Schäden minimieren
Für die Wiener Linien ist die Videoüberachung ein großer Erfolg. "In den videoüberachten Zügen findet so gut wie kein Vandalismus statt, der Rückgang liegt zwischen 80 und 90 Prozent, so Michael Zentner von den Wiener Linien.

In der Zeit vor der Überwachung kosteten die Vandalismus Schäden den Wiener Linien immerhin rund 200.000 Euro pro Jahr. Dieser Schaden dürfte sich nun reduzieren.

Laut Zentner ist aber auch das subjektive Sicherheitsgefühl der Fahrgäste gestiegen.
Einigung mit Datenkommission angestrebt
Der Testbetrieb der Videoüberwachung läuft noch bis zum 30. Juni 2009. Dann wird an Hand der aufgezeichneten Vorfälle festgestellt, ob eine weitere Überwachung notwendig ist.

Bei den Wiener Linien hofft man, dass man sich mit der Datenschutzkommission auf eine unbefristete Erlaubnis einigen wird können.

56 U-Bahnzüge und zwei Straßenbahnwagons werden seit knapp drei Jahren im Probebetrieb überwacht. Jeder neu angeschaffte U-Bahnwagon wird zudem mit Videokameras ausgestattet.
Videoüberwachung
Automatisch nach 48 Stunden gelöscht
Das aufgezeichnete Material wird auf jeden Fall digital auf Festplatten 48 Stunden gespeichert und automatisch gelöscht. Nur wenn etwas passiert, werden die Bilder der Polizei zur Verfügung gestellt.

Umstritten sind die Kameras bei Datenschützern dennoch. Sie seien nur eine Belästigung der Bürger, so die Kritik.
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