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MI | 11.04.2012
Ringelspiel im Böhmischen Prater (Bild: ORF)
Kommunales
Böhmischer Prater kämpft ums Überleben
Dem kleinen Bruder des Wurstelpraters im Laaer Wald geht es nicht gut. Die Umsätze haben sich in den letzten fünf Jahren halbiert. Einzelne Betreiber geben nun auf.
Hohen Kosten für Personal und Attraktionen stehen sinkende Umsätze gegenüber.
Nichts läuft mehr rund
Auch wenn sich das nostalgische Ringelspiel noch dreht, so wirklich rund läuft im Böhmischen Prater nicht mehr viel. Hohen Kosten für Personal und Attraktionen stehen sinkende Umsätze gegenüber.

Friedrich Bruckmoser, Sprecher des Kulturverbands Böhmischer Prater: "Viele von den Leuten, die den Böhmischen Prater besuchen, sparen sehr und geben immer weniger aus. Das spüren wir natürlich, es wird immer schwieriger."

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35.000 Euro Subvention reichen nicht aus.
Mittelalterfest erfolgreich, aber zu teuer
35.000 Euro Subvention bekommt der Böhmische Prater von der Stadt. Das ist zu wenig, um Publikum mit attraktiven Veranstaltungen herzulocken. So ist sich Bruckmoser nicht sicher, ob das erfolgreiche Mittelalter-Fest nächstes Jahr noch stattfinden kann. Die Kosten dafür seien einfach zu hoch.

Er wünscht sich mehr Unterstützung von der Stadt. Vom Bezirk heißt es, man müsse sparen. Demnächst sollen aber die Parkplatzmöglichkeiten verbessert werden. Außerdem bemühe man sich, die Wiener Festwochen nächstes Jahr in den kleinen Prater zu bringen.
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