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politik |
29.07.2008 |
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Westenthaler-Urteil: Emotionale Reaktionen
Nicht nur im Gerichtssaal, sondern auch in den anderen Parteien schlagen die Emotion nach dem Urteil gegen BZÖ-Chef Peter Westenthaler hoch. Die Grünen orten ein "Sittenbild", die FPÖ "Demontage".
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Grüne: "Sofort den Hut nehmen"
Für die Grünen ist das nicht rechtskräftige Urteil gegen Westenthaler wegen falscher Zeugenaussage als auch dessen Reaktion darauf "Ausdruck eines Sittenbildes des BZÖ".
"Jeder andere Politiker würde angesichts eines derartigen Urteils sofort den Hut nehmen", meinte Bundesgeschäftsführerin Michaela Sburny in einer Aussendung am Dienstag.
Es sei "hoch an der Zeit, dass Westenthaler akzeptiert, dass er als öffentliche Figur nicht mehr tragbar ist und sich aus der Politik zurückzieht".
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FPÖ: "Parteiinterne Demontage"
Für FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky hat die "parteiinterne Demontage" Westenthalers bereits begonnen. Für die FPÖ steht Westenthaler "nach ziemlich genau zwei Jahren an der Spitze des orangen Faschingsvereins BZÖ" vor den "Trümmern seines Schaffens".
Außer einer nicht rechtskräftigen Verurteilung zu neun Monaten bedingter Haft sei davon nicht viel geblieben, so der Generalsekretär, der sich fragte, "wie es jetzt innerhalb des orangen Haidervereins" weitergehe.
Beim BZÖ wiederum zeigte man sich erschüttert über das Urteil. Man stehe geschlossen hinter Westenthaler, so die Reaktionen aus mehreren Bundesländern.
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wien.ORF.at; 29.7.08
Neun Monate bedingt für Peter Westenthaler: So lautet das Urteil im Prozess um die "Prügelaffäre". Der Richter rechnete unverblümt mit dem BZÖ-Obmann ab. Der wiederum akzeptiert das Urteil nicht und sieht sich als Opfer.
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