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Spitäler |
11.08.2008 |
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SMZ-Ost verbietet Crocs
Das Wiener Donauspital, SMZ-Ost, verbannt die beim Krankenhauspersonal beliebten Crocs. Das berichtet der "Kurier". Der Grund: Die bunten Freizeitschuhe können sich elektrostatisch aufladen und so angeblich Herzpatienten gefährden.
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Die bunten Schlapfen müssen Wiener Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger jetzt ausziehen. |
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Elektrischer Schock in Organen
Kliniken in Schweden und der Schweiz haben die Gummischuhe bereits im Vorjahr von ihren Fluren verbannt. Sie befürchten, dass die Schlapfen Störungen bei medizinischen Geräten auslösen. Außerdem könnten sie einen elektrischen Schock in Organen auslösen, etwa bei Herzpatienten.
Auch im SMZ-Ost sind die Gummitreter seit kurzem verboten. Demnach würden die Schuhe ein Gesundheitsrisiko im Spital darstellen, da sie nicht antistatisch sind.
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Dienstanweisung an Spitalpersonal
"In kritischen Räumen werden Maßnahmen zur Unterbindung von elektrostatischen Auf- und Entladungen gefordert. Daher sind in jenen Bereichen, wo elektrostatische Aufladungen zu unterbinden sind, Crocs nicht mehr gestattet.", zitiert der "Kurier" aus der Dienstanweisung an das Krankenhauspersonal.
Das Verbot gelte damit unter anderen für Operationssäle, bei allen Eingriffen mit Herzkathedern, in EDV- und Röntgenräumen.
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Totalverbot wird überlegt
Laut "Kurier" überlegt der Krankenanstaltenverbund nun überhaupt eine generelle Verbannung der Crocs aus allen Kliniken in Wien.
Als geschäftsschädigend bezeichnete Ernst Widmann, der Geschäftsführer von Crocs-Österreich, das Verbot in dem Bericht: "Das ist doch alles aus der Luft gegriffen. Mir ist kein Fall bekannt, wo es durch Crocs zu Zwischenfällen in Krankenhäusern gekommen sei." Man plane jedoch bereits antistatische Gummischlapfen.
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Idee unter Segelfreunden
Die Geschichte der Crocs begann auf einem Segeltörn in der Karibik. Drei Freunde sehnten sich nach dem perfekten Bootsschuh. Leicht und bequem sollte er sein, keine Streifen an Deck hinterlassen und auch nach mehrmaligem Nasswerden nicht stinken.
Aus dieser Idee und einem speziellen Granulat entstand 2002 ein Schuh, der mit 160 Gramm ultraleicht, rutschfest und antibakteriell ist. Sogar geruchsresistent soll er sein.
Der Name kommt vom amerikanischen "Crocodile", das sich sowohl im Wasser als auch an Land wohl fühlt. Somit wurde auch das Markenzeichen ein kleines Krokodil.
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wien.ORF.at; 1.12.06
Der erste europäische Flagship-Store der US-Schuhmarke Crocs hat im Dezember 2006 auf der Mariahilfer Straße eröffnet. Die bunten Plastikpatschen haben zuletzt in den USA den Modemarkt erobert.
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