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Tiere |
13.08.2008 |
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Fu Long feiert 1. Geburtstag mit Bambustorte
Mit zart fiepsenden Lauten verkündete das Panda-Baby Fu Long vergangenen Sommer im Tiergarten Schönbrunn seine Ankunft. Nächste Woche feiert der Jungbär seinen ersten Geburtstag. Zur Feier gibt es eine Bambustorte.
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 Das erste Bild: Im Maul der Mutter |
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Von 100 Gramm zu 18 Kilo Gewicht
Vom nackten, kaum 100 Gramm schweren und zehn Zentimeter großen Winzling hat sich der "glückliche Drache" zum verspielten "Volksschüler" entwickelt, erzählte Pflegerin Eveline Dungl.
Stolze 18,5 Kilo bringt der etwa 1,2 Meter große Panda mittlerweile auf die Waage. Eine Besonderheit ist die weiße Hinterpfote des Kleinen auf der rechten Seite, normalerweise haben die Bären ausnahmslos schwarze Beine.
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Vielleicht verschläft er den Geburtstag
Am 23. August feiert Fu Long - mit Karotten- und Bambus-Torte - sein erstes Lebensjahr. "Ob und wie schnell er die annimmt, wissen wir nicht - es kann auch sein, dass er seinen Geburtstag einfach verschläft", meinte Dungl.
Mit dem Panda-Nachwuchs ist dem Schönbrunner Zoo im Vorjahr ein europaweit einzigartiger Zuchterfolg gelungen - ohne künstliche Nachhilfe. Darum wollen auch die Pfleger auf jeden Fall diesen Tag feiern.
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 Wie seine Eltern Yang Yang und Long Hui ist auch der junge Bär tag- und nachtaktiv. Er hat keinen fixen Tagesrhythmus - schläft und frisst wann es ihm gefällt.
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Immer noch Liebling der Zoobesucher
Das spielende Fellknäuel live zu erleben, ist für Zoo-Besucher daher gar nicht einfach. Hat man Glück, lässt sich Fu Long allerdings bereitwillig beim Klettern, Putzen und Bambus-Knabbern beobachten.
Gemütlich schlendert der kleine Bär dann zwischen den Büschen auf und ab, schlabbert in Zeitlupe Wasser aus dem Mini-Teich der Anlage und würdigt die staunenden Zoo-Gäste am Zaun keines Blickes. "Mittlerweile reagiert er gar nicht, die sind ihm egal", meinte Dungl.
"Der is ja wirklich putzig!" - die Begeisterung der Touristen, Wiener und vor allem der Kinder ist auch ein Jahr nach der Geburt Fu Longs ungebrochen, Vor allem die Klettertouren des neugierigen Bären sorgen für Entzücken. Kopfüber krabbelt der Panda Baumstämme auf und ab oder übt sich auf Stangen als Seiltänzer.
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wien.ORF.at
Das dürfen nur echte Stars: Statt für Bilder mit Fans zu posieren, lässt Fu Long die Technik für sich arbeiten. In einem neuen Fotoshop vor seinem Pandahaus können Besucher jetzt Erinnerungsfotos mit ihm schießen lassen.
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China entscheidet, wo der Panda hinkommt
Zwischen vier und fünf Jahre wird es noch dauern, bis Fu Long erwachsen ist und seine volle Körpergröße sowie ein stattliches Gewicht jenseits der 100 Kilo-Marke erreicht hat. Ob er dann noch im Wiener Zoo lebt, ist allerdings ungewiss.
Die Schönbrunner Pandas gehören wie alle Artgenossen der Volksrepublik China. Am zweiten Geburtstag wird diese über die Zukunft Fu Longs entscheiden und bestimmten, ob der Bär weiter in Wien bleiben darf.
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"Patschert" und neugierig
Geschicklichkeit muss der "glückliche Drache" aber noch etwas üben: Patschert strauchelt das Jungtier hin und wieder, verliert den Halt und droht kurzfristig abzustürzen - am Ende gelingt es Fu Long allerdings doch immer, sich festzukrallen.
"Es geht ihm gut und er macht den ganzen Tag was er mag", erzählte Dungl. "Er findet alles lustig." Wie eine kleine Katze erkunde der Panda das Gehege, knabbere an jeder Pflanze und erforsche jedes einzelne Loch der Baumstümpfe auf dem Areal.
"Was er auch immer sehr spannend findet ist, wenn die Pfleger mit Besen und Schaufel ins Gehege kommen", so die Zoo-Mitarbeiterin. "Wenn er den Kübel zum Spielen haben will, dann schnappt er sich den einfach."
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 Bis zum 14. Lebensmonat ernähren sich die Bären von Muttermilch, erklärte Dungl. Für den einjährigen Fu Long ist diese noch das Hauptnahrungsmittel. Bambusblätter knabbert und schluckt er zwar bereits, Stangen oder Triebe kann er allerdings noch nicht beißen.
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 In den nächsten Wochen könnte die Familie wieder zusammengeführt werden. |
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Geschwisterchen für Fu Long ?
Zu Papa Long Hui hat der kleine Bär nach wie vor kaum Kontakt. Die beiden befinden sich noch in getrennten Teilen des Geheges, sollen aber in den kommenden Wochen zusammengelegt werden.
Bei Sichtfenster habe der Vater bisher keine Reaktion oder Interesse gezeigt, sagte Dungl. Mit Rivalität rechnet man daher eher nicht: "Long Hui ist prinzipiell ein sehr ruhiger Bär."
Klappt die Wiedervereinigung der Wiener Panda-Familie problemlos, könnte es theoretisch bereits im kommenden Sommer ein Geschwisterchen für Fu Long geben.
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Einmal pro Woche wird Fu Long gemessen und gewogen. |
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Füttern fünfmal am Tag
Fünfmal am Tag werden die Pandas in Wien - je nach Schlaf- und Wachzeiten - mit frischem Bambus gefüttert. Innerhalb von 24 Stunden müssen bis zu 65 Kilo Kot entfernt werden.
Wichtige Aufgabe der Pfleger ist außerdem das medizinische Training der Tiere. Spielerisch und mit Belohnungen wird das Hinlegen und Aufstehen geübt, damit bei Bedarf Untersuchungen ohne Stress für die Bären durchgeführt werden können.
Fu Long hat sich daran bereits gut gewöhnt - ein mal pro Woche wird der Kleine gemessen, gewogen und abgetastet.
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wien.ORF.at; 19.7.08
Panda Fu Long vom Tiergarten Schönbrunn ist der Star eines Bilderbuches, das kurz vor seinem ersten Geburtstag erschienen ist. "Ein kleiner Pandabär entdeckt die Welt" zeigt die schönsten Momente aus seinem Leben.
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wien.ORF.at; 31.1.08
Pandababy Fu Long ist der neue Star im Tiergarten Schönbrunn. Nach einem Kurzausflug zeigte er sich für eine längere Zeit den begeisterten Besuchern.
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Die ersten Monate
Der kleine Pandabär Fu Long ist die Sensation im Tiergarten Schönbrunn. Im Online-Videotagebuch von wien.ORF.at können sie die Entwicklung des Zoostars der ersten Monate "nachsehen".
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