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Chronik |
22.09.2008 |
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Bürgermeister soll Che-Büste enthüllen
Ein Denkmal für den Revolutionär - präsentiert vom Bürgermeister: Im Donaupark soll Michael Häupl (SPÖ) am 9. Oktober eine Büste von Ernesto Che Guevara enthüllen.
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Festakt findet am 9. Oktober statt. |
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Neben Bolivar und Allende
Die 70 Zentimeter hohe Bronzebüste, die auf einem Sockel montiert wird, wurde von der Künstlerin Gerda Fassel gestaltet. Die Che-Büste befindet sich in guter Gesellschaft: Im Donaupark stehen bereits Denkmäler für den Freiheitskämpfer Simon Bolivar und den früheren chilenischen Präsidenten Salvador Allende.
Laut einem Sprecher der Österreichisch-Kubanischen Gesellschaft (ÖKG) gibt es die "grundsätzliche Zusage" aus dem Rathaus, dass Häupl an dem Festakt teilnehmen wird.
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Personenkomitee gegründet
Die Österreichisch-Kubanische Gesellschaft hat den 80. Geburtstag des 1928 in Argentinien geborenen Revolutionärs zum Anlass genommen, das Che-Denkmal zu initiieren. Zu diesem Zweck wurde auch ein eigenes Personenkomitee gegründet.
"Che Guevara verkörpert wie kaum ein anderer die existenzielle Verdichtung einer Epoche", hatte deren Vorsitzender, der frühere SPÖ-Politiker Karl Blecha, bei der Präsentation im vergangenen Mai betont.
Dass der 9. Oktober als Tag der Denkmals-Enthüllung gewählt wurde, ist ebenfalls kein Zufall. Auch er bezieht sich auf ein historisches Datum: Che Guevara wurde am 9. Oktober 1967 im bolivianischen Dschungel hingerichtet.
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wien.ORF.at; 21.5.08
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