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chronik |
24.09.2008 |
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Haus des Meeres will über sich hinauswachsen
Das Wiener Haus des Meeres will wachsen - und zwar nach oben. Eine Aufstockung des Gebäudes soll neuen Attraktionen Platz bieten. Die Verwirklichung des Projekts ist jedoch noch nicht sicher.
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 Die Terrasse mit imposantem Ausblick. |
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130 Quadratmeter Terrasse
Geplant ist eine Aufstockung des Flakturms um zwei transparent gestaltete Geschoße. Darin sollen ein großes Aquarium, ein Restaurant, eine Bar sowie eine Dachterrasse entstehen, so der geschäftsführende Präsident des Trägervereins des Hauses, Franz Six.
"Wir fühlen uns verpflichtet, dieses Haus nach oben hin auch zu vollenden", betonte Six. Ein Restaurant würde ein zusätzliches Service für die jährlich rund 300.000 Besucher darstellen - ein ungewöhnliches noch dazu: Das Dach soll in der Form eines überdimensionalen Manta-Rochens gestaltet werden.
Die Terrasse mit imposantem Ausblick auf Wien soll sich über eine Fläche von 130 Quadratmetern erstrecken.
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Im Restaurant soll Atmosphäre geschaffen werden. |
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Essen in einem künstlichen See
Einen Stock tiefer, im Restaurant, können die Besucher an einem künstlichen See sitzen, bei dem es sich in Wahrheit um ein riesiges Aquarium mit neun Metern Wassertiefe handeln soll. Der Dachausbau soll mittels Aufzug, der außen montiert werden würde, erreichbar sein.
Doch nicht nur der Dachausbau würde das Erscheinungsbild verändern, der Turm soll auch bunter werden: Laut Six ist geplant, der Fassade das Aussehen eines riesigen Aquariums zu verleihen - und zwar mit reichlich Farbe.
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Startschuss wird noch nicht gegeben
Die Realisierung der Projekte ist jedoch noch offen. Die Aufstockung wird - falls sie kommt - noch eine Weile auf sich warten lassen. Eine Umsetzung und Finanzierung der Aufstockung ist nach Angaben des Vereins erst ab 2010 möglich: "Außer es finden sich Sponsoren."
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Reaktionen abwarten
Die Aufstockung würde rund fünf bis sechs Millionen Euro kosten, so Six weiter. Die Präsentation bedeutet aber nicht automatisch das Aus für Turm-Projekte anderer Investoren.
Der Vereinschef machte aber keinen Hehl daraus, dass er wenig Freude mit einem Hotelbau hätte.
Six will nun zunächst die Reaktionen auf das heute angekündigte Vorhaben abwarten. Sind diese überwiegend positiv, soll um die entsprechenden Genehmigungen angesucht werden.
Rascher als die Aufstockung, so hieß es heute, könnte die neue, vom Künstler Oliver Feistmantl entworfene Fassadengestaltung realisiert werden: Diese besteht aus bedruckten Platten, die am Beton montiert werden. Die Kosten dafür werden im "Haus des Meeres" auf rund 160.000 Euro geschätzt.
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Bezirkschefin: "Restaurant besser als Hotel"
Die Mariahilfer Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann (SPÖ) zeigte sich am Mittwoch über die Ausbaupläne erfreut.
Das Restaurant und die damit verbundene Aufstockung des Flakturms um zwei Geschoße werden keinen negativen Einfluss auf den Bezirk nach sich ziehen, befand sie in einer Aussendung. "Jedenfalls fügt es sich besser in die Umgebung ein als ein mehrstöckiges Hotel", so die Bezirksvorsteherin.
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