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MO | 13.02.2012
Wilhelm Molterer und Gio Hahn (Bild: APA/Robert Jäger)
Wahl '08
ÖVP schließt mit Attacke auf SPÖ
Mit einer heftigen Attacke auf die SPÖ hat ÖVP-Chef Wilhelm Molterer das Wahlkampffinale eingeläutet. Bei der Abschlusskundgebung warnte er vor einem "Rückfall in alte Zeiten des planwirtschaftlichen Sozialismus".
ÖVP-Wahlkampffinale mit Attacke auf SPÖ.
Kämpfen "bis zur letzten Minute"
Man sei in einem "Wahlkampf, der am 28. September um 17.00 Uhr endet und keine Sekunde früher", appellierte Molterer an seine Funktionäre, von denen Hunderte in einem Festsaal der Akademie der Wissenschaften erschienen waren.

In seiner betont kämpferisch vorgetragenen Rede warnte er vor den Konsequenzen eines roten Wahlsieges: Gemeinsam mit der FPÖ würde die SPÖ Erbschafts- und Vermögenssteuern einführen und mit Grünen und Liberalen das "Rad der Zeit" in der Sicherheitspolitik zurückdrehen.

Die ÖVP werde dagegen die Steuern senken und die Menschen von staatlicher Bevormundung befreien. "Wer sich auf den Staat verlässt, ist früher oder später verlassen, weil der Staat nicht alles kann", warnte Molterer vor einem Rückfall in die Planwirtschaft.
Wilhelm Molterer bei ÖVP-Wahlkampfabschluss (Bild: APA/Robert Jäger)
Abschlusskundgebung endete mit Hymnen.
Gegen "Geschenke mit der Gießkanne"
Inhaltliche Schwerpunkte der Rede waren die bereits aus dem Wahlkampf bekannten Themen Steuerentlastung für Mittelstand und Familien, Sicherheit, verantwortungsvolle Budgetpolitik und die Ablehnung "sozialer Geschenke mit der Gießkanne".

Inhaltliche Klammer bildete allerdings die aktuelle Wirtschafts- und Finanzmarktkrise: Gleich eingangs warnte Molterer erneut vor "schwierigen Zeiten" und appellierte zum Abschluss deshalb, das Kreuz bei seiner Partei zu machen - gerade in schwierigen Zeiten. Nach etwa eineinhalb Stunden ging der Wahlkampfabschluss mit Bundes- und Europahymne zu Ende.
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