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Wirtschaft |
10.10.2008 |
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Finanzkrise könnte AUA-Verkauf stoppen
Angesichts der Finanzkrise mehren sich Stimmen, die von der Regierung einen Aufschub für die AUA-Privatisierung wollen. Die Airline dürfe nicht weit unter ihrem Wert verkauft werden.
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Verkauf der AUA könnte sich aus taktischen Gründen verzögern. |
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Nochmaliges Überdenken der Entscheidung
Zu bedenken gegeben wird in den aufsichtsratsnahen Kreisen im Umfeld der ÖIAG, dass es "ein staatspolitischer Fehler" sein könnte, die Airline "jetzt weit unter Wert zu verkaufen".
Nun sei die Regierung am Zug: "Ich würde ihr empfehlen, sich diese Dinge nochmals zu überlegen." Konkret sollte eine Verlängerung des Privatisierungsprozesses ins Auge gefasst werden, zum Beispiel bis Weihnachten oder auch bis zum kommenden Frühjahr.
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Partnerwahl bis Ende Oktober geplant
ÖIAG-intern soll am 25. Oktober die Entscheidung über den Zuschlag fallen. Am 27. Oktober werden der ÖIAG-Privatisierungsausschuss und der ÖIAG-Aufsichtsrat das letzte Wort haben - einen Tag vor der offiziellen Präsentation und auch einen Tag vor Konstituierung des neuen Nationalrats. Dann läuft auch der Verkaufsauftrag aus.
De facto dürfte das Rennen um die AUA auf Duell zwischen Air France/KLM und Lufthansa hinauslaufen. Trotz Rückzugsspekulationen soll die sibirische S7 noch weiter im Bieterverfahren sein.
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ORF.at
Kursgemetzel an den Aktienmärkten: Die Angst vor den Folgen der Finanzmarktkrise und einer weltweiten Rezession hat die Anleger am Freitag rund um den Globus in Panik versetzt.
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wien.ORF.at; 6.10.08
Zuletzt wurden Gerüchte laut, wonach die russische S7 sich als Bieter zurückgezogen haben soll. De Regierung will auf jeden Fall nicht in den AUA-Verkauf eingreifen.
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