Schätze in Franziskanerkirche entdeckt In der Franziskanerkirche sind ungeahnte historische Schätze zum Vorschein gekommen: Frühbarocke Fresken wurden entdeckt, als mit der Restaurierung der Orgel begonnen werden sollte - der ältesten Orgel Wiens.
Unter 13 Farbschichten verborgen Hinter dem Hochaltar in der Kirche am Franziskanerplatz befindet sich derzeit eine Großbaustelle. Hinter dem Gerüst verbergen sich gewaltige Schätze: soeben freigelegte frühbarocke Fresken und die älteste Orgel Wiens aus dem Jahre 1642.
Im Zuge der Arbeiten kamen im Betchor unter 13 Farbschichten die Fresken überrraschend zum Vorschein. Jetzt sollen die frühbarocken Wandmalereien zur Gänze freigelegt werden.
Neuer Glanz zu Ostern 2011 Bis kommenden März soll die Restaurierung der Wandmalereien im Betchor abgeschlossen sein. Dann wird die Orgel restauriert. Sie ist bereits ziemlich desolat, auch ihr Klangbild hat sich verändert. Jetzt soll dieses historische Glanzstück mit dem üppigen Schnitzdekor wieder auf Hochglanz gebracht werden.
1,1 Millionen Euro kosten die Renovierung der Orgel und die Freskenfreilegung. 900.000 Euro sind bereits durch Förderungen, Sponsoren und Spendengelder bereits aufgebracht worden - mehr als 100.000 Euro sind noch ausständig. Zu Ostern 2011 soll dann alles wieder in neuem Glanz erstrahlen.
wien.ORF.at; 5.5.08 Vor dem drohenden Aus will Franz Welser-Möst, designierter Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper, die Kirchenmusik in St. Augustin bewahren. Musik öffne Türen zu Gott, erklärte der Stardirigent sein Engagement.