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Zilk |
24.10.2008 |
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Trauer in allen Parteien
Die Trauer nach dem Tod Helmut Zilks reicht weit über die eigene Partei, die SPÖ, hinaus. Spitzenvertreter aller Parteien zeigen sich nach dem Ableben des Altbürgermeisters betroffen.
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Pröll: "Brückenbauer in die EU"
Der designierte ÖVP-Chef Josef Pröll sagte, mit Helmut Zilk verliere Österreich "einen Brückenbauer in die Europäische Union, der sich mit besonders viel Engagement für den europäischen Gedanken eingesetzt hat". Ihm sei stets das Wohl der Menschen am Herzen gelegen.
Der Wiener ÖVP-Chef Johannes Hahn würdigte den Verstorbenen: "Helmut Zilk war weit über die Grenzen Wiens hinaus ein anerkannter und beliebter Bürgermeister dieser Stadt. Seine Volksnähe und seine hemdsärmelige Art, Politik zu machen, werden den Bürgerinnen und Bürgern Wiens auch weiter in Erinnerung bleiben und können Politikern aller Fraktionen als Vorbild dienen."
ÖVP-Klubobmann Wolfgang Schüssel bezeichnete Zilk als "großen Österreicher, der die Geschichte der Zweiten Republik entscheidend mitgeprägt hat und bis zuletzt eine starke Stimme für mehr soziale Gerechtigkeit gewesen ist".
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Glawischnig: "Im Interesse der Menschen"
Ähnlich sieht das auch die Wiener Klubobfrau der Grünen, Maria Vassilakou: Zilk sei immer offen gewesen, Ideen von anderen Parteien aufzugreifen und umzusetzen: "Auch wenn sich Zilk oft kein Blatt vor den Mund genommen hat und man politisch nicht immer einer Meinung war, so war er doch immer ansprechbar und hat ein offenes Ohr für verschiedenste Anliegen gehabt."
"Großes Bedauern" bekundete auch die grüne Bundessprecherin Eva Glawischnig. Sie würdigte Zilk als "prägnante, eindrucksvolle Persönlichkeit". Seine Arbeit als Bürgermeister von Wien, Unterrichtsminister und Ombudsmann sei im Interesse der Menschen und einer sozial gerechteren Gesellschaft gestanden.
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Strache: "War Politiker mit Prinzipien"
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache zeigte sich ebenfalls betroffen: "Die Republik verliert mit Helmut Zilk einen standhaften Politiker mit Prinzipien und Handschlagqualität, der sich mit viel Elan für das Wohl der Bürger der Stadt Wien, aber auch in diesem Land eingesetzt hat."
Als "großen Verlust für Österreich" bezeichnet der designierte BZÖ-Obmann Stefan Petzner das Ableben Zilks. Auch als Politiker habe Zilk nie ausgegrenzt, sondern parteiübergreifend das Miteinander gesucht.
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Blick für Gerechtigkeit
Die Wiener Wirtschaftskammerpräsidentin Brigitte Jank verwies auf das gute Verhältnis zwischen Kammer und Stadt in Zilks Amtszeit. "Wien und die Wiener Wirtschaft haben mit ihm einen aufrichtigen und engagierten Freund verloren", so Jank.
Als "schweren Verlust für Österreich" bezeichnete der Leiter der ÖVP-Delegation im EU-Parlament, Othmar Karas, Zilks Ableben. Zilk sei ihm über die Jahre ein persönlicher Freund geworden.
"Er war ein Mensch, der einen besonderen Blick für das Wichtige, für Gerechtigkeit hatte und immer grenzüberschreitend gehandelt hat." Karas erinnerte an die Begegnungen von Zilk mit israelischen Persönlichkeiten, dem Jerusalemer Altbürgermeister Teddy Kollek, im Sinne der Aussöhnung.
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wien.ORF.at
Zilk habe wie kaum ein anderer das Bild Wiens geprägt, sagte Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ). Er verliere einen väterlichen Freund. Auch die restliche SPÖ-Spitze zeigte sich sehr betroffen.
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wien.ORF.at
Der frühere Wiener Bürgermeister Zilk ist im Alter von 81 Jahren verstorben. Er erlag im Wilhelminenspital einem Herzversagen. Ein Porträt über einen der wortgewaltigsten und populärsten Politiker Österreichs.
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wien.ORF.at
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wien.ORF.at
Helmut Zilk hat als Medienurgestein und wortgewaltiger Politiker über Jahrzehnte das Land und ganz besonders Wien bewegt. Hier können Sie Ihre Erinnerungen an ihn und Ihre Gedanken zu seinem Tod posten.
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