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Beerdigung |
07.11.2008 |
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Abschied von Altbürgermeister Helmut Zilk
Österreich hat am Samstag Abschied von Helmut Zilk genommen. Nach der Trauersitzung im Rathaus fand das Requiem im Stephansdom statt. Auf dem Zentralfriedhof wurde Zilk in einem Ehrengrab beigesetzt.
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Imposante Pferdekutsche und viele Fackeln
Die Beisetzung im Ehrengrab auf dem Zentralfriedhof war der letzte Weg von Helmut Zilk. Vom Tor2 des Zentralfriedhofs wurde der Sarg mit einer vierspännigen Pferdekutsche zum Ehrengrab zwischen den Ruhestätten von Bruno Kreisky und Anton Benya gebracht.
An die Trauergäste wurden Fackeln verteilt, die Beisetzung fand mit militärischen Ehren statt. Berührender Höhepunkt der Beerding war die Rede von Thomas Zilk, dem Sohn von Helmut Zilk.
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Prunkvolles Requiem im Stephansdom
Kardinal Christoph Schönborn zelebrierte zuvor im Stephansdom ein Requiem. Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und Zilks Wegbegleiter, der ehemalige Wiener Stadtschulratspräsident Kurt Scholz, bezeichneten den Verstorbenen als Ausnahmepolitiker und Brückenbauer mit Volksnähe.
Bundeskanzler Alfred Gusenbauer würdigte Zilks Toleranz und Aufgeklärtheit, die er auch nach dem Briefbombenattentat nicht verloren habe.
Geendet hat das Requiem durchaus ungewöhnlich mit dem "Donauwalzer", danach erklang die Pummerin.
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Videoausschnitt vom Requiem
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 Trauerfeierlichkeiten nahmen mit Sitzung, Requiem und Beisetzung ihr Ende. |
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Familie geleitete Sarg in die Kirche
Helmut Zilks letzte Reise führte Samstagfrüh zum Stephansdom: Der Sarg wurde vom Rathaus in den Stephansdom zur Aufbahrung gebracht. Dort nahmen ihn Witwe Dagmar Koller und Dompfarrer Toni Faber in Empfang.
Koller trat an seinen Sarg und strich mehrmals über das Bahrtuch. Daneben lag ein Bouquet aus roten Rosen, auf dessen Schleife geschrieben stand: "Die Liebe hört niemals auf. Immer Deine Dagmar".
Im Anschluss daran sprach Dompfarrer Toni Faber ein Gebet und nahm die Segnung vor. Zilk sei in besonderer Weise ein Lehrer für die Jugend und für die Menschen gewesen, so Dompfarrer Toni Faber: "Und er war bereit weiterzugeben, was er für wichtig und richtig erkannte."
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Häupl: Wien hat mit Zilk Stadtvater verloren
Wien habe einen Stadtvater verloren, sagte hingegen Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) bei seiner Rede bei der Trauersitzung im Rathaus. "Wenn wir seine Freunde durch die Stadt gehen, werden wir weinen, weil er nicht mehr da ist. Wir werden lachen, weil wir uns seine Anekdoten erzählen werden", so Häupl zum Abschluss seiner Rede.
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On Demand
Der ORF hat die Trauerfeierlichkeiten rund um das Begräbnis live übertragen. Die Trauerfeierlichkeiten und die Doku "Helmut Zilk - Ein öffentliches Leben" gibt es als Video on Demand.
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Der frühere Bürgermeister und Minister ist am 24. Oktober im Alter von 81 Jahren verstorben.
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