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DO | 23.02.2012
Polizeijacke (Bild: ORF)
Chronik
Polizei: Gehaltsabrechnungen unter der Lupe
Die Gehaltsabrechnungen vieler Wiener Polizisten werden derzeit geprüft. Es sollen regelmäßig unrechtmäßig Überstunden und Zulagen verrechnet worden sein. Bei der Polizei spricht man von Einzelfällen.
Außendienst-Zulage für Schreibtischarbeit?
Das Einkommen der Polizisten besteht zu einem beträchtlichen Teil aus Zulagen und Überstunden. Mehrere leitende Beamte werden nun überprüft, ob sie zuviel verrechnet haben, wie auch die Tageszeitung "Kurier" berichtete.

Konkret geht es vor allem um die sogenannte "Gefahrenzulage", die es nur für Außendienst auf der Straße gibt. Einige Polizisten sollen diese aber auch für Schreibtischarbeit verrechnet haben. Das soll regelmäßig und über einen längeren Zeitraum passiert sein.
Beamter beschuldigte Kollegen.
Interner Streit als Auslöser
Aufgekommen ist der Vorwurf durch eine interne Zwistigkeit zweier Polizisten. Die Beamten hatten sich gegenseitig angezeigt, ein Vorwurf hat eben diese Zulagenverrechnung betroffen.
Mahrer spricht von "Einzelfällen"
Seitdem wird intern ermittelt. Es könne sich aber nur um Einzelfälle handeln, so Landespolizeichef Karl Mahrer gegenüber Radio Wien. Ein systematischer Betrug sei nicht vorstellbar.

Ein Ergebnis der Untersuchung wird in den kommenden Wochen erwartet.
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