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Polizei |
24.11.2008 |
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Fall Kampusch: Neue Ermittlungen beauftragt
Der Ermittlungsauftrag für neuerliche Erhebungen im Fall Natascha Kampusch ist nun beim Bundeskriminalamt eingelangt. Es sollen Fakten zu den Ermittlungen, nicht aber zum Fall selbst gesammelt werden.
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Es geht nicht um die Mehrtätertheorie oder weiter Opfer. |
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"Ein bis zwei Fragen"
"Es geht um Erkundigungen, die sich nicht auf den Entführungsfall Natascha Kampusch selbst beziehen, sondern um Ermittlungen, die in dem Zusammenhang geführt worden sind", so Gerhard Lang vom Bundeskriminalamt.
Statt der Entführung müssten sich die Beamten "mit zweckdienlichen Hinweisen in speziellen Fällen" beschäftigen. Es gehe um ein bis zwei Fragen, die nicht die Mehrtätertheorie oder etwaige weitere Opfer des Kampusch-Entführers betreffen. Details wollte Lang nicht nennen.
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Keine Sonderkommission
"Jetzt heißt es, das Ganze einmal ansehen", so Lang weiter. Eine Sonderkommission solle es nicht geben. Beamte aus Wien und dem Burgenland, die in den vergangenen Jahren in den Fall betraut waren, sollen an den neuen Ermittlungen nicht beteiligt sein.
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Acht Jahre gefangen
Das Justizministerium hatte neue Ermittlungen in dem Fall am 23. Oktober angekündigt. Die Staatsanwaltschaft Wien entschied sich schließlich für einen Ermittlungsauftrag an das Bundeskriminalamt. Dieser langte am Freitag im Innenministerium ein.
Natascha Kampusch war als Zehnjährige im März 1998 auf dem Schulweg entführt worden. Acht Jahre lang hielt sie ihr Peiniger in einem Kellerverlies in Strasshof in Niederösterreich gefangen. Im August 2006 gelang ihr aus eigener Kraft die Flucht. Ihr Entführer nahm sich daraufhin das Leben.
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wien.ORF.at
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