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MI | 11.04.2012
U-Bahn (Bild: APA/Herbert Pfarrhofer)
Politik
U-Bahn zum Krankenhaus Nord soll kommen
Das neue Krankenhaus Nord soll einen U-Bahn-Anschluss erhalten. Das wünschen sich zumindest die Floridsdorfer Gemeinderäte. Ein gemeinsamer Antrag wurde von SPÖ und ÖVP im Gemeinderat gestellt.
Verlängerung soll "umgehend" verwirklicht werden.
Keine optimale Anbindung
Ab 2010 wird in Floridsdorf in der Brünner Straße das Neue Krankenhaus Nord gebaut. Schon bei der Präsentation der Spitalpläne Anfang des Jahres war kritisiert worden, dass die öffentliche Anbindung für das neue Krankenhaus nicht optimal ist. Der Standort an der Brünner Straße wird derzeit lediglich durch die Schnellbahn, die Straßenbahn und Busse erschlossen.

Das soll sich nun ändern. Eine Verlängerung der U6 zumindest bis zum künftigen Spital sei notwendig, heißt es in dem gemeinsamen Antrag der Floridsdorfer SPÖ-Gemeinderäte mit der ÖVP. Ansonsten drohe eine "Stauzone" vor dem Spital.
Zurückhaltung in Stadtregierung
Der Antrag wird nun im Finanz und Stadtplanungsausschuss diskutiert. In dem Papier werden Bürgermeister Michael Häupl, Finanzstadträtin Renate Brauner und Planungsstadtrat Rudolf Schicker aufgefordert umgehend die Verlängerung zu verwirklichen.

In der Stadtregierung übt man sich allerdings in Zurückhaltung. Der Antrag des Klubs wird nicht kommentiert.

Faktr ist aber: In der aktuellen Ausbaustufe ist die U6-Verlängerung nicht vorgesehen. Zudem müsste die Stadt bei einer Änderung der aktuellen Ausbaustufe mit dem Bund über die Kostenaufteilung neu verhandeln. Denn der Bund teilt sich die Kosten mit der Stadt.
FPÖ spricht von freiheitlicher Forderung
Die FPÖ sprach von einer bereits vor längerer Zeit geforderten freiheitlichen Forderung. Allerdings könne die Verlängerung bis zum KH-Nord nur der erste Schritt sein, auch eine Verbindung zum Rendezvous-Berg soll gewährleistet werden.
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