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Kultur |
10.12.2008 |
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Weniger Ausstellungen wegen Finanzkrise
Gerade noch die Erfolgszahlen der Van-Gogh-Schau, nun düstere Prognosen: Viele Sponsoren ziehen sich wegen der Finanzkrise aus Kulturinstitutionen wie Theatern und Museen zurück. In der Albertina etwa wird es weniger Ausstellungen geben.
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Museen müssen Millionen sparen. |
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Goldene Zeiten der Mäzene vorbei
Ein Rundruf in Museen und Theatern zeigt, dass die goldenen Zeiten der Sponsoren und Mäzene vorbei sind. Laut Albertina-Chef Klaus Albrecht Schröder hat das Museum in den letzten beiden Monaten zugesagte zwei Millionen Euro nicht erhalten.
In den nächsten vier Jahren stellt er sich darauf ein, zwölf Millionen Euro einsparen zu müssen. Das gehe nur, indem er die Zahl der Ausstellungen reduziere, so Schröder.
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Absagen hier, unklare Zukunft dort
In vielen Kulturinstitutionen laufen noch alte Sponsorenverträge. Aber überall, wo man neu anklopfe, bekomme man Absagen, hieß es etwa aus dem Technischen Museum und im Theater in der Josefstadt.
Kritisch ist die Lage auch im Belvedere. Dort hatte man als Hauptsponsor die angeschlagene Constantia Privatbank. Wie es dort etwa mit der Sanierung des 20er Hauses weitergeht, ist unklar. Es fehlen noch acht Millionen Euro, die man über Sponsoren auftreiben wollte.
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wien.ORF.at; 9.12.08
Nun ist die Bilanz da: Insgesamt 589.180 Besucher sind seit Anfang September in die Albertina geströmt, um die Van-Gogh-Schau zu sehen. Der Künstler schlug damit den Dürer-Rekord von 2003.
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wien.ORF.at; 10.12.08
Jetzt steht fest, welche Wiener Kultureinrichtungen in den nächsten vier Jahren von der Stadt finanziell unterstützt werden. Unter den 31 "Gewinnern" ist etwa der Rabenhof.
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wien.ORF.at
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