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Chronik |
05.01.2009 |
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Gedränge im Tierschutzhaus wird größer
Das Wiener Tierschutzhaus rüstet sich für die Aufnahme der Tiere, die zu Weihnachten als Geschenk gekauft wurden. Ungeachtet dessen ist das Haus durch Schmuggelwelpen schon am Rande der Kapazität.
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Schildkröten und Leguane füllen Quartiere
"Traditionell Ende Jänner, Anfang Februar steigt das an", so Sprecher Alexander Willer. Die Menschen würden meist einen Monat benötigen, bis sie merkten, dass der süße Welpe unter dem Christbaum auch Arbeit mache.
Laut Willer ist die Zahl der Tiere, die nach Weihnachten ins Tierheim gebracht werden, in den vergangenen Jahren leicht rückläufig. Der Rückgang im Winter werde allerdings durch einen Anstieg bei den Exoten im Sommer wieder wettgemacht. Touristen würden sich immer öfters Schildkröten und Leguane kaufen und diese dann im Tierschutzhaus abgeben.
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Immer mehr Schmuggelwelpen
Das Tierschutzhaus sei aber ohne die "Weihnachtstiere" schon jetzt an der Kapazitätsgrenze. Dafür sind die zahlreichen Schmuggelwelpen verantwortlich, die derzeit aufgegriffen und ins Tierschutzhaus gebracht werden.
"Wenn man über 20 Junghunde auf einmal bekommt, ist das sehr problematisch", so Willer. Schließlich seien die Tiere meist krank, sehr pflegebedürftig und würden eigentlich zur Mutter gehören. Laut Willer nimmt der illegale Handel mit Welpen stark zu. Alle paar Wochen müsse ein gesamter Wurf aufgenommen werden.
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wien.ORF.at; 23.12.08
Der Wiener Tierschutzverein (WTV) setzte zuletzt in zwei konkreten Fällen 1.000 Euro Belohnung zur Aufklärung von Tierquälerei aus. Damit soll mehr Bewusstsein geschaffen werden.
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