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MI | 11.04.2012
Kardinal Christoph Schönborn (Bild: APA/Helmut Fohringer)
Gesellschaft
Verhütungsmuseum lädt Schönborn ein
Nachdem Wiens Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn angekündigt hat, Empfängnisverhütung neu diskutieren zu wollen, hat das Wiener Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch ihn zu einem Besuch eingeladen.
"Gründliche Befassung" mit dem Thema
Auch eine Diskussion sei erwünscht, hieß es in einer Aussendung des Museums.

Falls Schönborn nicht eine "Wiederholung bekannter Positionen", sondern eine "neue Betrachtung" des Themas anstrebe, sei eine "gründliche Befassung mit Geschichte, Gegenwart und Plänen für die Zukunft sowie mit Ursachen, Zuständen und Auswirkungen verschiedener Interventionen sinnvoll", so Museumsgründer Christian Fiala.
"Anderer Umgang mit werdendem Leben"
Schönborn hatte in einem Interview mit Radio Vorarlberg gemeint, die zunehmende Überalterung der Gesellschaft zeige, dass es mehr Förderung für Familien und einen anderen Umgang mit dem werdenden Leben brauche.

Insbesonders sei mehr Unterstützung für ungewollt Schwangere nötig. Konkret regte er an, dass der Diözesane Hilfsfonds für Schwangere in Not vom Staat verdoppelt werden sollte.
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