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SO | 12.02.2012
Tatort (Bild: ORF)
Chronik
Schwierige Ermittlungen nach Mord vor Lokal
Nach dem Mord an einem 41-jährigen gebürtigen Türken gestalten sich die Ermittlungen schwierig. Klar ist nur, dass es sich bei dem Opfer um den Lokalbesitzer handelt. Augenzeugen wollen keinen Streit bemerkt haben.
Keine Spuren im Cafe
Kurz vor seinem Tod gab das schwer verletzte Opfer an, dass es im Lokal zu einer Auseinandersetzung mit zwei Männern gekommen sei. Zeugen fanden sich dafür aber keine. Niemand kenne jemanden, der dem Opfer, etwas antun hätte wollen, so Polizeisprecherin Karin Strycek.

Allerdings wurden im Cafe keine Spuren gefunden, die darauf hinwiesen, dass die Tat in dem Lokal passiert sein könnte. Was das Opfer zum Schluss sagte, dürfte also nicht hundertprozentig stimmen.

Viel mehr habe man an einer Mauer in der Hubergasse - der Angeschossene wurde in der Friedmanngasse entdeckt - Einschüsse und drei Patronenhülsen gefunden.
Tatort (Bild: ORF)
Mann wurde von einem Autofahrer gefunden.
Angeschossen zum Lokal zurückgelaufen
Die bisherigen Befragungen von Lokalgästen haben auf jeden Fall ergeben, dass der Besitzer gegen 2.00 Uhr sein Cafe verlassen habe und Richtung Rudolfsheim-Fünfhaus gegangen sei. In der Hubergasse dürfte er von seinen Mördern angeschossen worden sein, woraufhin das verletzte Opfer wieder zurück in Richtung Lokal gelaufen ist.

Schließlich wurde der Angeschossene gegen 2.15 Uhr von einem Autofahrer in der Friedmanngasse gefunden.
Keine Bestätigung für Mafia-Fehde
Dass es sich bei dem Mord um eine Mafia-Fehde gehandelt haben könnte, wie Medien zum Teil berichteten, konnten die Ermittler nicht bestätigen. Es gebe keine derartigen Hinweise, die bisherigen Befragungen hätten diesbezüglich nichts ergeben.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen oder Anrainern der Hubergasse 1, die Schüsse gehört oder den Vorfall beobachtet haben.
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