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Demonstration |
30.01.2009 |
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Burschenschafter-Ball: Sperrzone errichtet
Die Grünen und Alternativen Studenten (GRAS) demonstrieren gegen den heute stattfindenden Ball des Wiener Korporationsrings (WKR). Aus Angst vor Ausschreitungen hat die Polizei eine Sperrzone um die Hofburg errichtet.
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Im Internet tauchten anonyme Drohungen gegen eine GRAS-Aktivistin auf. |
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Drohungen gegen Aktivistin und Forscher
Nach Ankündigung der Demo tauchten im Internet Drohungen gegen eine GRAS-Aktivistin und einen Mitarbeiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW) auf.
Die anonymen Verfasser nannten in den Drohbotschaften die vollen Namen der beiden Personen. Es sei "höchste Zeit, verwöhnten Rotzgören von der Sorte (...) auf die Finger zu klopfen", hieß es in der Mail über die Studentenaktivistin. Der DÖW-Mitarbeiter sah sich mit ähnlichen Beschimpfungen konfrontiert.
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Zusammenstöße verhindern
Aufgrund der angespannten Lage errichtete die Polizei eine Sperrzone um die Hofburg, um Zusammenstöße zu verhindern. Außerdem will man die Kleidung und die mitgebrachten Gegenstände der Ballbesucher kontrollieren.
Das Ende der Sperre steht noch nicht fest. Es soll aber "eher später als früher sein", wie Polizeisprecherin Karin Strycek mitteilte. Im letzten Jahr war die Exekutive in die Kritik geraten, weil es nach Aufhebung der Sperrzone zu Zusammenstößen gekommen war.
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Vergangenes Jahr löste die Polizei die Schutzzone früh wieder auf - die Folge waren Ausschreitungen. |
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1. 200 Teilnehmer gezählt
Laut Polizei haben sich am frühen Abend 1.200 Teilnehmer eingefunden. Der von der Polizei genehmigte Marsch beginnt beim Europaplatz und verläuft über die Mariahilfer Straße zum Ring. Weiter geht es durch die Innenstadt rund um die Sperrzone bis zurück zur Babenberger Straße. Dort soll es eine Abschlusskundgebung geben.
Die Wiener Linien haben in einer Aussendung angekündigt, dass es wegen der Veranstaltung auf den Linien 1, 2, D, 13A, 57A zu diversen Ablenkungen oder Kurzführungen kommen kann. Die Linien 2A und 3A sind bis Betriebsschluss eingestellt.
Besonderes Augenmerk will die Polizei den Häusern einiger schlagender Burschenschaften widmen, die zum Teil sehr nahe an der Route des Demonstrationszugs liegen.
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