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MI | 11.04.2012
Alex Jokel (Bild: ORF)
Gesundheitsmonat
Alex Jokel: Tester in Sachen Sport
"Radio Wien"-Moderator Alex Jokel hat im "ORF Wien"-Gesundheitsmonat ganz unterschiedliche Sportarten getestet. Seine Tipps und Erfahrungsberichte gibt es hier zum Nachlesen.
Jokel (Bild: ORF) Boxen:Training mit Allround-Effekt
Kein muffiger Kellergeruch, alles blitzblank poliert und Sonne die durchs Fenster scheint. Ein Boxclub, der mit allen Klischees bricht. Das sind meine ersten Eindrücke, als ich mit Daniel Nader meinem Personal-Trainer "in den Ring steige". Ich verlege mich auf das "Fitnessboxen", das hat den Vorteil, nicht in den Ring steigen zu müssen.

Der Gegner, gegen den ich antrete ist glücklicherweise etwas träge, lässt sich einiges gefallen und heißt "Sandsack". In meiner Trainingseinheit legt Daniel Wert auf die "Basics", die Grundtechniken: ordentliches Aufwärmtraining (klassisches Seilspringen), richtige Deckung und richtige Fuß-Technik. Und die schaut einfacher aus als es ist! Denn immerhin soll man beim "Punch" ja nicht gleich die Bodenhaftung verlieren.

Zum Abschluss geht’s dann noch kurz in den Ring. Daniel hält die so genannten "Tatzen" (lederne Handpölster), an denen ich das zuvor Gelernte dann auch auf Kommando ausprobieren kann. Tolle Erfahrung, aber auch anstrengender als das meiste, dass ich bisher ausprobiert habe.

Fazit: Das optimale (vielleicht auch beste) Training mit Allround-Effekt: Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Kondition. (jetzt hab´ ich in etwa die Ahnung einer Idee, was es heißt, 11 Runden durchzustehen! Respekt!)
Jokel (Bild: ORF)
Jokel (Bild: ORF)
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Wasser-Shiatsu zum Entspannen
Das Wasser-Shiatsu war angenehm, normalerweise probiere ich ja Sachen, bei denen man sehr aktiv sein muss. Das allerdings ist Entspannung "pur". Man treibt im 35 Grad warmem Thermalwasser ...und... in den Armen einer Frau :-)!

Norina Pinz heißt die Dame, eine WATSU-Praktizierende, und bei ihr fühlte ich mich wirklich wie ein Kind bei seiner Mutter. Nur mein Gesicht schaute aus dem Wasser, die Beine waren knapp unter der Oberfläche, auch die Ohren waren unter Wasser...nur gedämpft nahm ich die Geräusche der Umgebung wahr, auch die leise Melodie, die Norina Pinz summte. So muss sich ein Embryo im Bauch der Mutter fühlen.

Angenehme Entspannung machte sich breit, während sie mit mir durchs Becken wanderte, mich drehte, leicht bog, und Verspannung "aufspürte", die sie nachher mit sanftem Druck beseitigt hat.

Schon nach kurzer Zeit stellte sich ein angenehm entspannter Zustand ein, die knapp 50 Minuten kamen mir vor wie eine viertel Stunde! Als Sie mich kurz vor Ende unserer „Session“ wieder an den Beckenrand zurückführte, brauchte ich noch eine ganze Weile bis ich mich wieder an die „Normalität“ gewöhnte. Eine ungewöhnliche Erfahrung, toller Entspannungseffekt, der auch noch Stunden später anhält!
Jokel bei WATSU (Bild: ORF)
Lachyoga (Bild: ORF) Lachyoga: Selten so gelacht!
Eine ganz neue Erfahrung: Lachen in der Gruppe und das ganz ohne Grund! Das ist nämlich das Prinzip des Lachyogas. Willentlich herbeigeführtes (grundloses) Lachen hat nämlich dieselben positiven Effekte auf Körper, Geist und Seele wie das sog. reflexartige (unwillkürliche) Lachen, da unser Gehirn hier keinen Unterschied kennt.

Soweit die Theorie, die mir Ellen Müller, Leiterin des Lachklubs und Buchautorin erklärte, bevor es losging. Punkt 18.27 Uhr trafen einander rund 25 Menschen am Ort des Geschehens ein, und dann ging es gleich los mit den ersten Übungen...Arme hoch, einatmen, dann runterbeugen mit einem lauten....Hahahahahaha.. ausatmen, und gleich nochmal...was zu Beginn noch etwas eigenartig anmutete, artete in weiterer Folge dann zu wahren Lachstürmen aus...

Neben mir war ein gewisser Ernst, der seinem Namen alles andere als Ehre macht: Dieser Lacher ist phänomenal!!! Da blieb einem gar nix anderes übrig als mitzulachen. Es folgten weitere Übungen, wir gaben einander die Hände, tanzten in der Gruppe und lachten aufgrund von pantomimischen Übungen, die zum Lachen anregen wie zum Beispiel Handylachen, Milkshakelachen oder Löwenlachen.

Und siehe da: Nachdem eine Stunde wie im Flug vergangen war, fühlte ich mich wirklich viiiel besser. Vielleicht haben Sie es schon einmal erlebt. Sie arbeiten den ganzen Vormittag, treffen dann zu Mittag Kollegen in der Kantine, und „es rennt der Schmäh“. Danach fühlt man sich einfach besser und gut aufgelegt. Genauso ging es mir nach diesem Abend im Lachklub. Das muss man erlebt haben!

Wirklich gut gelacht, oder um es mit Ellen Müller zu sagen: "Lachen ist gesund, mit und ohne Grund".
Lachyoga (Bild: ORF)
Lachyoga (Bild: ORF)
Alex Jokel beim Bogenschießen (Bild: ORF) Bogenschießen: Imponierende Kraft
Mitten unter Großstadt-Indianern! Nicht vergleichbar mit den selbstgebastelten Bögen aus Haselnuss-Sträuchern in meiner Kindheit. Das, was ich da vom Vereinsobmann Peter Stoik ausprobieren durfte, war ein Hightech-Produkt der Sonderklasse. Ein Compound-Bogen mit Stabilisator, Zieleinrichtung und Vorrichtungen, die ich nie zuvor gesehen hab`.

Macht auch Sinn, wie ich beim Probieren feststellen konnte. Da kommts schon mal vor, dass man mit etwas Übung gleich ins Schwarze trifft. Nicht zu unterschätzen allerdings die Zugkraft, die benötigt wird, um dieses Ding zu spannen und bis zum Kinn aufzuziehen. (Ist mir auf Anhieb nicht gelungen!). Dementsprechend imponierend ist auch die Schusskraft dieses Bogens. Profis schießen ihre Pfeile mehrere hundert Meter ins Ziel!

Ich durfte in der "Winter-Dependance" der Bogenclub-Union Wien in der Aspernallee mal in diesen Sport reinschnuppern, der durchaus auch gesundheitliche Vorteile bringt, wie mir Peter Stoik erklärt hat. So gibt es teilweise bereits Kuranstalten, die diesen rückenkräftigenden Sport im Rahmen von Therapien anbieten.
Macht wirklich Spaß, vor allem, wenn man nach ein paar Versuchen auch mal die Zielscheibe trifft.
Alex Jokel beim Fechten (Bild: ORF) Fechten: Auf den Spuren von Errol Flynn
Ein sehr edler Sport, den ich da in Wien-Josefstadt in der Sporthalle der Fechtunion Wien ausprobieren durfte. Vor Jahrhunderten war dieser Sport nur Edelmännern vorbehalten. Heute läuft es Gott sei Dank verletzungsfrei ab, aber die Technik ist geblieben.

Ohne Schutzausrüstung und Helm geht mal gar nix, und schick schauts aus, so ein Fechtgewand ganz in Weiß. Erfüllt natürlich in erster Linie ganz wichtige Funktionen. Ein spezieller Kragen z.B. verhindert, das "Einfädeln" des Degens oder Floretts zwischen Helm und Hals. Außerdem gibt’s Schlaufen für die Verkabelung! (ja, alles elektrisch!) an der Spitze des Degens befindet sich nämlich ein Auslöser, der den Treffer registriert und per Signal an den Computer weiterleitet, der wiederum ein optisch und akustisches Signal gibt.
Alex Jokel beim Fechten (Bild: ORF)
Vereins-Obmann Andreas Schmutzer erklärt mir die Fecht-Grundstellung, und wie man auf einen Angriff pariert, und dann kanns auch schon losgehen. Ein paar Treffer konnte ich bei meinem ersten Versuch landen, allerdings mit wohlwollender Duldung meines Gegners!
Von der Intensität ist Fechten durchaus auch mit Boxen zu vergleichen. Ich bin nach zwei Minuten schon gehörig ins Schwitzen gekommen. Taktik, Reflexe und Kondition sind bei diesem Sport gleichermaßen gefordert.
Alex Jokel beim Yoga (Bild: ORF) Yoga: Kein Spaziergang
Die ersten entspannten Momente hatte ich beim Betreten des Innenhofs: in einer unscheinbaren Parallelstrasse zur Taborstrasse gelegen, öffnet man das Haustor und eine andere Welt tut sich auf: Ein idyllischer Innengarten sticht sofort ins Auge, darin gelegen die sog. "Yogawerkstatt"...

Epfangen werde ich von Romana Dellberg, die bereits alles vorbereitet hat, und mir schonmal die ersten Einweisungen gibt, von wegen "zieh gleich mal die löchrigen Socken aus, Yoga immer barfuss"...
Alex Jokel beim Yoga (Bild: ORF) Dann geht’s los mit dem "Sonnengruss", spätestens da wird mir klar, warum Ashtanga-Yoga zur sportlichen Richtung des Yoga gezählt wird. Die Übungen erfordern einiges an Kraft und Dehnung. Auf meine Frage, wann ich mich denn in diesen Positionen entspannen kann, ernte ich ein mildes Lächeln und die Antwort "mit viiiiel Übung".

Auch die weiteren Übungen sind kein Spaziergang, aber unter fachkundiger Anleitung halbwegs hinzukriegen. Zweifellos körperlich sehr fordernd. Die Positiven Effekte, die Yoga Praktizierende beschreiben sind u.a. Linderung von chronischen Kopfschmerzen, Angst, Depressionen, etc. und nicht zuletzt ein besseres und gesteigertes Körperbewusstsein...
Alex Jokel beim Klettern (Bild: ORF) Klettern: Ein Sport mit Suchtfaktor
Allein der Anblick der vielen Kletterwände in der Halle ist gigantisch! Als hätt' jemand die steilsten Klippen und Felsen Indoor nachgebaut. Mit dem Unterschied, dass überall in den buntesten Farben, je nach Schwierigkeitsgrad Griffe montiert sind.
Alex Jokel beim Klettern (Bild: ORF) Ich bekomm' von "Flo" - so nennt sich der sportliche Trainer, der in dieser Halle auch die Routen setzt – Kletterschuhe und Gurtzeug verpasst. Und ganz wichtig! Ein kleines Täschchen mit Magnesium für die Finger, damit der Griff am Felsen dann besser sitzt. Gesichert mit einem Seil und zwei "Sicherer" geht's dann 16 Meter nach oben.

Schwierigkeitsgrad 4 - angeblich gar nicht mal so schlecht für den Anfang. Wobei ich zugeben muss, dass mir kurz vor dem Ziel fast schon die Kraft in den Unterarmen ausgegangen ist! Fazit: ein sehr fordernder Sport, nicht umsonst sind gute Kletterer auch sehr durchtrainierte Menschen mit entsprechender Figur. Schwindelfreiheit wär' Vorraussetzung. Ein toller Sport mit sicherlich hohem Suchtfaktor.
Alex Jokel beim Klettern (Bild: ORF)
Naturfreunde Kletterhalle Wien, Erzherzog Karl Strasse 108 im 22. Bezirk. Herr Wahrmann:
01/890-46-66-20.
Alex Jokel bei Aquagymnastik (Bild: ORF)
Wie ein Fisch im Wasser und Hahn im Korb: Alex Jokel im Amalienbad.
Aquagymnastik: "Muss man erlebt haben!"
Als hätt' ganz Wien einen Termin um 18.00 Uhr im grossen Becken. Wenn Frau Rosi Sommer die Halle betritt, dann warten schon fast 100 Leute - vorwiegend Damen - auf den Beginn der Trainingseinheit.

Davor verteilen die Bademeister noch schnell die sogenannten "Gummi-Nudeln", styroporähnliche 1,50 m lange Nudeln, mit denen die Turnübungen ausgeführt werden.

Dann drückt jemand die "Play"-Taste, und auf geht's! Frau Rosi machts am Beckenrand vor, und die anderen strampeln nach: Laufen am Stand, Beine ganz hochziehen, Kick zur Seite, Kick nach vorn, und das alles mit Tempoooo!

Da kann die Rosi schon mal etwas energisch werden, wenn jemand glaubt er ist in der "Aida" und kommt auf ein Plauscherl ins Becken. Absolute Konzentration und Mitarbeit wird gefordert.

Die rund 40-minütige Chroeografie ist fordernder als man denken möchte, endet mit einem gemeinsam gesungenen "Hey Baby" von DJ Ötzi und gipfelt dann in brandenden Applaus für Rosi. Prädikat: besonders wertvoll. Und: muss man erlebt haben!!!
Alex Jokel bei Aquagymnastik (Bild: ORF)
Alex Jokel beim Autogenen Training (Bild: ORF)
Zwischen dem Sportprogramm gab es Entspannung im "Radio Wien"-Studio.
Ruhepol beim autogenen Training
Eine sehr interessante Erfahrung. Grad was Entspannungstechniken betrifft lern' ich immer wieder gern dazu. Wichtig für mich war dabei, dass ich nicht grossartig irgendetwas "visualisieren" musste, von wegen "stell' Dir vor, Du gehst durch eine Frühlingsblumenwiese, und riechst die Blumen und die Gräser..."

Beim Autogenen Training reicht es, wenn man sich die Gefühle "Wärme" und "Schwere" vorstellen kann. Unter Anweisung der klinischen Psychologin Gabriele Falkensteiner hab' ich mir immer wieder konkrete Formeln vorgesagt (Arme werden schwer/warm, Beine werden schwer/warm,...). Hat wunderbar funktioniert.

War dann fast zu faul, als dann am Schluss die Anweisung kam, die Schwere langsam wieder zurück zu nehmen... mit einiger Übung gelingt's einem dann, sich dieses Gefühl innerhalb kürzester Zeit in Erinnerung zu rufen, und sich dann an jedem Ort zu entspannen.
Alex Jokel beim Autogenen Training (Bild: ORF)
Gabriele Falkensteiner unterrichtet an der VHS Wien West, Dammböckgasse im 6. Bezirk. Telefon: 0650/31 99 377.
Alex Jokel (Bild: ORF) Vibro Training: Stars machen es vor
Nachdem Stars wie Madonna darauf schwören, sich so richtig durchrütteln zu lassen, kann es ja auch für Unsereins von Nutzen sein. Das "Vibro Training Ding" sieht aus wie eine dieser Personenwaage in den Apotheken, nur mit dem Unterschied, dass man da nicht ruhig draufsteht, sondern nach Anweisung durch einen Trainer verschiedene Positionen einnimmt.

Sinn und Zweck der Übung ist es, die tiefe Muskulatur in den unterschiedlichen Bereichen zu aktivieren. Am Ende sollte nach circa sechs Wochen und relativ geringem Übungsaufwand (2 x wöchentlich jeweils 20 min) ein bereits sichtbarer Muskelzuwachs stehen, auch der Haltungsapparat wird kräftiger.

Über diesen langen Zeitraum konnte ich es leider nicht testen, aber nach einer Übungseinheit – das konnte ich feststellen – fühlt man sich durch die Vibrationen angenehm und leicht, zumindest ich bin in die Garderobe zurückgeschwebt.
Alex Jokel (Bild: ORF)
Alex Jokel (Bild: ORF)
Alex Jokel (Bild: ORF) Grenzen testen beim "Military Drill"
Für alle, die ihre persönlichen Grenzen kennenlernen wollen, empfehle ich "Military Drill". Liegestütze, Springen aus der Hocke in den Stand, Situps, viele andere Übungen und ein Trainer (Andreas Vila), der Kommandos mit dem Pfeiferl gibt, dann und wann auch mit Worten motiviert, sollte die Kraft nach 20 Liegestützen bereits nachlassen. Zitat: "Da gehen noch 10!!!".

Ein Körper besteht zu 80 Prozent aus Wasser, heißt es immer! Ein großen Teil davon habe ich bei diesem "etwas anderen" Zirkeltraining verloren. Die Trainingseinheit dauert in etwa eine Stunde, danach fühlt man sich aufgepumpt wie Arnold Schwarzenegger, nur ziemlich müde!!!

Das Training ersetzt so manche Übungen mit Gewichten und ist perfekt zum Konditionsaufbau. Auf Anfänger und Neueinsteiger wird übrigens Rücksicht genommen, falls das für Sie eine Hemmschwelle sein sollte!
Alex Jokel (Bild: ORF)
Alex Jokel (Bild: ORF)
Alex Jokel (Bild: ORF) Chakren-Beschleunigung bei Fünf Tibetern
Dieses Fitnessprogramm kenne ich von meiner Mutter. Sie praktiziert die Übungen schon seit fast 20 Jahren mit nicht nachlassender Begeisterung. Hier geht es darum, die Chakren (Energiezentren) im Körper zu beschleunigen, da sich diese "Energiewirbeln" mit zunehmendem Alter verlangsamen (das besagt die Theorie).

Im Mittelpunkt der Fünf Tibeter stehen fünf Übungen, die das jeweilige Chakra (von denen es sieben gibt) wieder aktivieren. Vom Drehen wie ein Derwisch bis hin zu yogaähnlichen Übungen reicht das Spektrum.

Bei mir sah das Ganze noch etwas Hölzern aus, vor allem die richtige Atmung hat mir anfangs noch leichte Schwierigkeiten bereitet, aber prinzipiell sehr effektiv, UND! (das ist ein großer Vorteil) die fünf Übungen können fast überall in relativ kurzer Zeit unaufwendig durchgeführt werden.
Alex Jokel (Bild: ORF)
Alex Jokel (Bild: ORF)
Alex Jokel (Bild: ORF)
Alex Jokel (Bild: ORF) Beeindruckt vom Bauchtanz
Wowww!!! Das war eine interessante Erfahrung, zu Beginn vom Gefühl her noch etwas eigen, als mir "Lizzy Glitzer" (die Bauchtanz-Lehrerin) das traditionelle Tuch um den Bauch gewickelt hat. Aber ohne Tuch würde es optisch lang nicht soviel hermachen, zudem gibt es Figuren beim Bauchtanz, bei denen das Tuch eine wichtige Rolle spielt - wenn man es während des Tanzens abnimmt und es in die Choreografie einbindet.

Macht wirklich Spaß, vor allem dann, wenn es erstmals gelingt, mit dem Becken unabhängig von den anderen Körperteilen zu wackeln, das ist ein großartiges Erfolgserlebnis.

Übrigens: In arabischen Ländern sind bauchtanzende Männer ganz normal, denn Spaß an der Bewegung ist ja nicht nur weiblich! Beeindruckend übrigens "Alexandros", der Bauchtanz-Lehrer im Oran-Dance. Der kann mit dem Bauch "Wellen schlagen". Unglaublich!!!
Alex Jokel (Bild: ORF)
Alex Jokel (Bild: ORF) Lustgewinn durch Beckenbodengymnastik
Neben einem kleinen Anatomischen Ausflug in die Welt des menschlichen Körpers (zur Veranschaulichung wurde mir eine klappernde Plastik eines Beckens gezeigt) weiß ich jetzt, dass der Beckenboden in erster Linie eine natürliche Stützfunktion erfüllt. Er ist die Verbindung zwischen Bauch- und Rückenmuskulatur. Ein gut trainierter Beckenboden stabilisiert und verbessert also auch die Haltung.

Ein nicht ganz unerwünschter Nebeneffekt des Beckenboden-Trainings ist eine bessere Durchblutung dieser ineinandergreifenden Muskulatur und das bringt - so steht es zumindest im Beipacktext - wiederum verstärkten Lustgewinn.

Kleine, einfache Übung zum Ausprobieren mit großer Wirkung: "Blinzeln" mit dem Beckenboden, also einfach schnell hintereinander Beckenbodenmuskeln an– und entspannen. Viel Spaß beim Üben!
Alex Jokel (Bild: ORF)
Suchtgefahr beim Squaredance
Der Squaredance erinnerte mich ein wenig an eine "Quadrille". Dabei wird in Quadraten, sogenannten "Squares" getanzt. Ein Square besteht aus vier Paaren und die tanzen verschiedene Figuren, die der "Caller" - also der "Ausrufer" - ansagt.

Die Herausforderung besteht darin, sich die „Patterns“ (Figuren) zu merken. Im Anfängerstadium sind es circa 70, Fortgeschrittene haben bis zu 200 im Repertoire. Da geht es auch, wie man erahnen kann, um Konzentration.

Interessant ist auch die Tatsache, dass man bei einem einstündigen Squaredance bis zu acht Kilometer zurücklegt. Man kann also durchaus von Sport sprechen.

Der Spaßfaktor war ungewöhnlich hoch - vor allem für die anderen, wenn ich mich mal wieder in die falsche Richtung gedreht hab. Aber Achtung: Suchtfaktor! Das haben mir alle Beteiligten versichert.
Bild: ORF
Alex Jokel (Bild: ORF) Aufrechter Gang mit Rückengymnastik
Ein schöner Rücken kann entzücken! Seit uns die Evolution mit einem aufrechten Gang gesegnet hat, ist vieles oft nicht mehr ganz so einfach. Einen großer Teil der Menschheit plagen des öfteren Rückenschmerzen. Grund sind Stress, falsche Haltung, falsches Sitzen und viele andere Umstände.

Hier war es für mich sehr hilfreich zu erfahren, wie es sich anfühlt, den Rücken mal korrekt und gerade zu halten. Der Rücken selbst ist ja ein sehr heikles Konstrukt. Fehler im Umgang mit der Wirbelsäule werden zumeist sofort bestraft.

Nicht nur deshalb war es spannend, mit welchen Übungen die Muskulatur gekräftigt werden kann. Damit wird es mir in Zukunft auch leichter fallen, im Fitness-Center demnächst alle Bewegungen korrekt auszuführen
Alex Jokel (Bild: ORF)
Pilates (Bild: ORF) Körper spüren mit Pilates
Meine erste Erfahrung mit Pilates! Bisher kannte ich diese Art sich zu kräftigen nur vom Hörensagen. Jetzt kann ich mir auch in etwa vorstellen, warum diese Form des Trainings so großen Zuspruch findet.

Hier geht es darum, die tiefere Muskulatur zu trainieren, die sonst nicht so beansprucht wird, vor allem der Bereich um die Körpermitte, das sog. "Powerhouse". Dabei sind vor allem die Bauchmuskel unter ständiger Anspannung, und das ist doch ein wenig anstrengender als ich mir das zu Beginn vorgestellt habe.

Wesentlicher Aspekt beim Ausführen der Übungen sind richtige Atmung, Konzentration und vor allem fliessende Bewegungen.

Der Preis für die Mühen: Ein aufrechter Gang und eine gesteigerte Körperwahrnehmung.
Pilates (Bild: ORF)
Fazit:
Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die sich die Zeit genommen haben, mich in den verschiedenen Sportarten
zu unterweisen. Für mich war es eine ganz tolle Erfahrung zu sehen, womit man seinem Körper Gutes tun kann in verschiedenster Art und Weise, und darüber zu berichten. Ob im Wasser oder zu Land.

Großartig die Frau Rosi bei der Aquagymnastik im Amalienbad, sehr entspannend auch Wasser -Shiatsu bei Frau Norina in Oberlaa, so gut habe ich mich lang nicht mehr gefühlt!

Interessant war es für mich, auch einmal in den Ring zu steigen, die Grundtechniken des Boxens erklärt zu bekommen und zu erfahren, dass
Boxen viel mehr ist, als einfach wild drauflos zu schlagen, Respekt und Kompliment den Nader Brothers, meinen Trainern, für die Geduld und die vielen Tipps. Nach so einer Boxeinheit sieht man vieles ganz anders.

Last but not least: Dankeschön für sicherlich einen der lustigsten Abende meines Lebens. Noch nie soviel gelacht beim Lachyoga im Lachklub von Ellen Müller. Kann ich jedem wärmstens empfehlen, das mal auszuprobieren. Der Effekt ist phänomenal!!!

Ich hoffee, ich konnte Ihnen die eine oder andere Anregung geben, vielleicht die Dinge, die ich erleben durfte, auch mal auszuprobieren.
Ich stehe natürlich jederzeit gerne für Anfragen zur Verfügung!

Wünsche Ihnen Fitness, Gesundheit, und Entspannung, alles Liebe,
Alex Jokel
Alexander Jokel (Bild: ORF)
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