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CHRONIK |
03.03.2009 |
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Millionenbetrug: Vierter Verdächtiger gesucht
Im Millionenskandal um die Buchhaltungsagentur (BHAG) sucht die Polizei nun europaweit nach einem Niederösterreicher. Gegen Peter Lebinger, einen Finanzdienstleister, besteht Betrugsverdacht.
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Der Gesuchte dürfte untergetaucht sein. |
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Europäischer Haftbefehl aufrecht
"Peter Lebinger ist im Zusammenhang mit den strafrechtlichen Vorwürfen rund um die Buchhaltungsagentur des Bundes (...) des schweren gewerbsmäßigen Betruges und weiterer Delikte tatverdächtig", hieß es in einer Aussendung des Innenministeriums.
Gegen ihn wurde ein europäischer Haftbefehl erlassen. Die Behörden fahnden seit knapp einem Monat nach dem Niederösterreicher. Es wird vermutet, dass er im Ausland oder in Österreich untergetaucht ist.
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Insgesamt sollen 16 Millionen verschwunden sein. |
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Falsche Schuldscheine wissentlich verkauft
Lebinger soll laut Polizei "im Bereich der so genannten Finanzdienstleistungen" tätig sein. Ihm wird nun vorgeworfen, die von einem Beamten der Buchhaltungsagentur (BHAG) ausgestellten Schuldscheine von 2005 bis 2009 wissentlich als Fälschung weiterverkauft zu haben.
Der Beamte befindet sich derzeit in U-Haft. Er soll illegal Geld überwiesen und Schuldscheine ausgestellt haben. Nutznießer davon soll der Geschäftsführer der Schulungsfirma "Venetia" sein. Auch er ist in U-Haft.
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Betrug mit illegalen Überweisungen
Der Mitarbeiter der Bundesbuchhaltungsagentur soll Geld von Konten der Republik per Telebanking an Privatempfänger verschoben und widerrechtlich Schuldscheine der Republik ausgestellt haben. Laut Staatsanwaltschaft sind etwa 16 Millionen Euro verschwunden.
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Zusammenhang Anwalt und Lebinger?
Verwickelt in den Fall soll auch ein Wiener Anwalt sein, der ebenfalls im Gefängnis sitzt. Er soll für ein Finanzvermittler-Unternehmen in der Schweiz als Treuhänder tätig gewesen sein, das möglicherweise dem gesuchten Peter Lebinger gehört haben könnte.
Lebinger wird in Finanzforen im Internet nämlich auch als Vertreter einer Treuhandfirma aus der Schweiz genannt, die sich laut einer schweizerischen Firmendatenbank seit Juli 2006 in Liquidation befindet. Das Büro für Interne Angelegenheiten wollte das nicht kommentieren.
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wien.ORF.at; 3.2.09
Eine Goldmine in Südamerika soll den Schaden decken, den ein Beamter der Buchhaltungsagentur (BHAG) angerichtet haben soll.
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wien.ORF.at; 16.2.09
Nach dem Verdacht auf Millionenbetrug eines Spitzenbeamten der Bundesbuchhaltungsagentur (BHAG) ist die U-Haft für zwei Verdächtige verlängert worden.
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