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WIRTSCHAFT |
11.03.2009 |
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AUA-Sparverhandlungen im Finale
Die Verhandlungen über das Sparprogramm für die AUA gehen ins Finale. Heute kommen Management und Arbeitnehmervertreter zusammen. Die EU kündigte indes an, den 500-Mio-Schuldennachlass bis Juni zu prüfen.
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Auch Sozialpartner mit dabei
Seit Wochen feilten Experten und Arbeitsgruppen an Details. Die Stimmung sei weiter konstruktiv, hieß es. Alternativen zum Sparkurs sehe niemand mehr.
An den Gesprächen werden auch Vertreter der Sozialpartner teilnehmen. Ziel ist es, das Paket zur Personalkostensenkung zu schnüren.
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Kosten sollen auch beim Personal eingespart werden. |
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225 Millionen müssen eingespart werden
Ende Jänner hatte der AUA-Vorstand angekündigt, allein in diesem Jahr 225 Mio. Euro einsparen zu müssen, um den Weiterbetrieb der AUA zu garantieren. Ein Teil muss durch weniger Personalkosten und durch "Sanierungsbeiträge" von Lieferanten kommen, der andere durch Streckenkürzungen.
Bei der Tochter Tyrolean gab es für die Boden-Belegschaft bereits eine Einigung auf Kurzarbeit und einen befristeten fünfprozentigen Gehaltsverzicht.
Noch größer ist aber das mittelfristige Einsparungsziel. Bis 2012 müssten die Kosten um mehr als 400 Mio. Euro reduziert werden.
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EU will Prüfung bis Juni abgeschließen
500 Millionen Euro vom Staat werden zusätzlich beim Kauf als Schuldennachlass schlagend. Die EU-Kommission hatte Anfang Februar Zweifel angemeldet, dass der von Österreich mit der Lufthansa fixierte Preis für den AUA-Anteil der ÖIAG dem Marktpreis entspricht.
Verkehrskommissar Antonio Tajani sagte am Dienstag, er wolle die Prüfung des Schuldenerlasses bis Juni abgeschlossen haben. "Ich hoffe, dass das Verfahren bis zu den Europawahlen beendet ist", sagte Tajani.
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wien.ORF.at
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