Schüler protestierten gegen Reformpläne Rund 2.500 Schüler haben am Montag gegen ein Reformpaket bei den Lehrern und für mehr Bildungsbudget gestreikt. Vom Stephansplatz zog der Protestzug bis zum Bildungsministerium.
Botschaften an die Ministerin Zum "Streik" aufgerufen hatten unter anderen die SPÖ-nahe Aktion Kritischer SchülerInnen (AKS) und die linke Jugendorganisation Revolution. Einige Botschaften richteten sich dezidiert an die Ministerin. So zog etwa eine Schülerin mit kopiertem Schmied-Konterfei, dem sie mittels Filzstift rote Teufelshörner verpasst hatte, zu Felde.
Andere wiederum schwenkten ein Transparent mit der Aufschrift "Ihr zerschmiedet unsere Zukunft" und forderten "Solidarität mit den LehrerInnen!".
Auch Pensionisten gingen mit Die AKS - unterstützt vom Verband Sozialistischer StudentInnen (VSSTÖ) - sah vorrangig Handlungsbedarf bei Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) und versuchte, Tafeln mit Slogans wie "Wir wollen mehr: Bildungsmilliarde jetzt!" unter die Leute zu bringen.
Unterstützt in ihren Forderungen wurden die Jugendlichen vereinzelt auch von älteren "Semestern". "Ich bin gegen zwei Stunden Mehrarbeit", begründete ein Pensionist sein Engagement.
wien.ORF.at Der für Donnerstag geplante Lehrerstreik stellt viele Eltern vor ein großes Problem: Wer betreut die Kinder, wenn der Unterricht entfällt? Die Elternverbände zeigen kein Verständnis. Sie raten, an die Schuldirektionen zu schreiben.