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VERKEHR |
29.04.2009 |
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Einzeltickets bei Wiener Linien werden teurer
Die Preise für Einzelfahrscheine und Streifenkarten bei den Wiener Linien werden am 1. Juli um zehn Cent erhöht. Die Tarife für Wochen-, Monats- und Jahreskartenbesitzer bleiben gleich.
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Ab 1. Juli sind 1,80 Euro zu zahlen
Der Fahrschein für eine Zonenfahrt wird statt 1,70 Euro dann 1,80 Euro kosten. Der Preis für eine Streifenkarte für vier Fahrten wird sich von 6,80 Euro auf 7,20 Euro erhöhen. Das teilten die Wiener Linien am Mittwoch in einer Aussendung mit.
Im gleichen Ausmaß angehoben wird auch der Preis für die "8-Tage-Karte". Sie wird statt 27,20 Euro ab Juli 28,80 Euro kosten.
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Auch Schüler und Studenten nicht betroffen
Von der Tarifänderung nicht betroffen sind Zeitkartenbesitzer. Wie die Wiener Linien betonten, seien das 90 Prozent der Kunden. Auch bei den Fahrscheinen für Studenten, Schüler und Lehrlinge wird sich nichts ändern.
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Brauner verteidigte Maßnahme. |
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Anpassung mit VOR-Tariferhöhung
Die Preiserhöhung des Wiener Einzelfahrscheins argumentierte Finanzstadträtin Renate Brauner (SPÖ) mit der entsprechenden Tarifanpassung innerhalb des Verkehrsverbunds Ost-Region (VOR), die ebenfalls ab Anfang Juli in Kraft tritt: "Da müssen wir mitziehen."
Sämtliche anderen Tarife, die 95 Prozent ausmachten, würden jedoch gleichbleiben - zumindest im laufenden Jahr, beschrieb die Stadträtin diese Entscheidung als Kundenbindungsmaßnahme und Mittelstandsentlastung.
Darüber hinaus stellt die Stadt den Wiener Linien ein zusätzliches Investitionspaket von 42,5 Mio. Euro zur Verfügung. Damit sollen technische Verbesserungen wie etwa Weichenheizungen geschaffen werden. Die Kunden selbst werden davon allerdings nichts bemerken.
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Kein Verständnis von ÖVP und Grünen
ÖVP-Verkehrssprecher Wolfgang Gerstl sprach als Reaktion auf die Tariferhöhung von einem völlig falschen Zeichen in der Krise. Man solle besser Einsparungspotentiale bei den Wiener
Linien ausarbeiten und umsetzen.
Breiten Widerstand gegen eine Tariferhöhung bei den Wiener Linien kündigten auch die Grünen Wien an. Die Klubobfrau der Grünen Wien, Maria Vassilakou, sprach auch von einem Rückschritt in der Umweltpolitik der Stadt.
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