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MO | 13.02.2012
Einbrecher (Bild: Fotolia/Benicce)
CHRONIK
Täglich 30 Einbrüche in Wien
Allein in den ersten Monaten dieses Jahres sind rund 3.600 Einbrüche in Wohnungen und Häuser verübt worden. Täglich wird in Wien etwa 30-mal eingebrochen. Bei Versicherungen steigen die Zahl der Schadensmeldungen und die Schadenshöhe stetig.
Donaustadt und Floridsdorf momentan besonders betroffen.
60 Prozent mehr Einbrüche in Häuser
Während in den ersten drei Monaten dieses Jahres die Zahl der Wohnungseinbrüche um knapp 30 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahrs anstieg, gibt es bei Einbrüchen in Häuser sogar einen Anstieg von fast 60 Prozent.

Besonders betroffen seien die Bezirke Donaustadt und Floridsdorf, heißt es bei der Polizei. In den beiden Randbezirken seien die Einbrecher zumindest derzeit am aktivsten.
Elektronische Geräte, Geld und Schmuck beliebt bei Einbrechern.
Sicherheitstüren und Alarm zum Schutz
Abgesehen haben es die Täter vor allem auf Bargeld, Schmuck und Waffen. Beliebt sind auch elektronische Geräte wie Fotoapparate, Laptops und Flachbildschirme.

Besondere Vorsicht ist laut Polizei geboten, wenn man über einen längeren Zeitraum nicht zu Hause ist. Der kriminalpolizeiliche Beratungsdienst empfiehlt, Häuser mit Alarmanalagen auszustatten. Wohnungen sollten mit Sicherheitstüren oder Balkenschlössern vor ungebetenen "Gästen" gesichert werden.
Versicherungen melden eine deutliche Zunahme an Schadensmeldungen.
Schadenssatz schon fast bei 100 Prozent
Die steigende Zahl an Einbrüchen bekommen auch die Versicherungen zu spüren: Schon im vergangenen Jahr sei die Zahl der Schadensmeldungen um zehn Prozent gestiegen, heuer noch einmal um 20 Prozent, heißt es von der Wiener Städtischen. Die durchschnittliche Schadenshöhe liege im fünfstelligen Bereich.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der UNIQA und der Generali: Die Zahl der Schadensmeldungen steige ebenso wie die Schadenshöhe. Der sogenannte Schadenssatz liege derzeit schon bei fast 100 Prozent, so der Versicherungsbund. Das bedeutet, dass die Einnahmen durch die Prämien fast gleich hoch sind wie die Ausgaben durch Schadensfälle.

Die Versicherungen setzen auf Grund dieser Bilanz verstärkt auf Prävention: Verfügt das Haus des Kunden über eine Alarmanlage, verringert sich dadurch die Versicherungsprämie. Das gleiche gilt bei Vorhandensein einer Sicherheitstüre.
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