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SO | 12.02.2012
Tasse Kaffee auf Kaffeebohnen (Bild: dpa/A3817 Tobias Felber)
ESSEN & TRINKEN
Der beste Kaffeekoster des Jahres
Seine sensiblen Geschmacksnerven hat ein 27-Jähriger am Montagabend in Wien bewiesen. Clemens Appl erkannte 24 Kaffeeproben und ergatterte so den Titel Staatsmeister im Kaffeeverkosten 2009.
Seit 2007 wird die Verkostungs-Staatsmeisterschaft jährlich abgehalten.
Vertritt Österreich beim WM in Köln
Der Mitarbeiter der Wirtschaftsuniversität Wien und Kaffeeliebhaber setzte sich gegen 23 Mitstreiter durch und wird Österreich bei der Weltmeisterschaft von 26. bis 28. Juni in Köln vertreten.

In acht Durchgängen galt es unter Zeitdruck je drei Tassen verkosten. Maximal acht Minuten durfte das Erkennen dauern, die schnellsten Teilnehmer benötigten laut Veranstalter nur zwei bis drei Minuten.

Die drei Sieger traten in einer zweiten Runde erneut gegeneinander an, um im Ausschlussverfahren den endgültigen Sieger zu küren.
Spucken statt trinken
Wie bei Weinverkostungen wird der Kaffee nicht getrunken, sondern lediglich mit einem Spezial-Löffel probiert und anschließend in einen Napf gespuckt.
Karl Hohenlohe gewann Promi-Bewerb
Seit dem vergangenen Jahr gehört auch ein Promi-Bewerb zur Veranstaltung, den heuer Karl Hohenlohe für sich entschied. Wie bei den Profis wurden den Star-Gästen drei Bechern mit zwei gleichen und einer ähnlichen Kaffeesorten vorgesetzt.

Das Getränk mit dem minimal unterschiedlichen Geschmack galt es dabei durch Schlürfen binnen Minuten zu erkennen. Hohenlohe fand in vier Durchgängen alle Blindgänger und bewies damit einen feineren Gaumen als seine Mitstreiter Schwimmer Dinko Jukic, Dompfarrer Toni Faber, Edi Finger junior, Dagmar Koller und Jurist Manfred Ainedter.

Der VIP-Bewerb diente auch dem guten Zweck: Pro erkanntem Kaffee spendete Veranstalter cafe+co 500 Euro für die Erhaltung des Wiener Stephansdoms - 15.000 Euro wurden gesammelt.
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