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DI | 14.02.2012
Besucher Donauinselfest 2008 (Bild: ORF/Kick)
VERANSTALTUNG
Donauinselfest heuer auf engerem Raum
Das rechte Donauufer wird heuer beim Donauinselfest erstmals nicht genutzt. Auf das Programm hat das laut Veranstalter keinen Einfluss: 2.000 Künstler werden auf 13 Bühnen auftreten.
Einige Künstler noch geheim
Trotz Wirtschaftskrise ist das Programm dicht gedrängt, sagte Projektleiter Sascha Kostelecky. Auf der "Radio Wien"-Festbühne werden heuer unter anderem Antonello Venditti, das Fantastische-Vier-Viertel Thomas D. und Wolfgang Ambros mit den Vereinigten Bühnen auftreten.

Auf der Ö3-Bühne spielen die britischen Bands Razorlight und Snow Patrol. Einige Acts sind noch geheim und werden erst im Juni verraten.
Sponsorensucher einfacher als erwartet.
Leistungen "optimiert"
Das Festival findet heuer aber ausschließlich auf der Donauinsel statt, das rechte Donauufer wird nicht genutzt. Synergien seien gesucht und Leistungen optimiert worden, um Kosten zu sparen.

Die Sponsorensuche gestaltete sich weniger schwierig, als aufgrund der Wirtschaftskrise erwartet, so Kostelecky. Grund dafür sei auch gewesen, dass die Firmen wüssten, wohin sie investieren: "Wir haben den gleichen Werbewert wie die österreichische Nationalmannschaft, nur dass wir ein bisschen erfolgreicher sind", witzelte er.

Die Gesamtkosten für das Festival, das von der Wiener SPÖ veranstaltet wird, wurden mit sechs Millionen Euro beziffert.
Alkohol-Kontrollen bleiben
"Optimiert" wurde neben dem Festgelände auch das Sicherheitskonzept: Mehr Ordnungshüter und eine stärkere Polizeipräsenz sowie eine verbesserte Ausleuchtung der Insel sollen das "subjektive Sicherheitsgefühl" der Festbesucher verbessern.

Eine Insel-Hausordnung soll für eine friedliche Durchführung des Festivals sorgen. Auch Alkoholkontrollen wird es heuer wieder geben: "Diese haben sich bewährt", so Kostelecky.

Erstmals in der Geschichte des Donauinselfests wird zudem Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) das Festival offiziell eröffnen. Dieser Festakt wird auf die Videowalls und Tonanlagen der Bühnen übertragen.
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