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JUSTIZ |
19.05.2009 |
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Lange Anklageliste bei Immofinanz
Überteuerte Käufe, Maximierung der Managementgebühren und Rechnungen für nicht erbrachte Leistungen: Die Anklageschrift in der Causa Immofinanz/Immoeast ist laut "WirtschaftsBlatt" lang.
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Verkäufe zu "Maximalwerten"
Nach Aussagen eines Top-Finanzers der Constantia Privatbank (CPB AG) sind in den vergangenen fünf Jahren von den Töchtern der Bank Leistungen im Wert von mehr als 100 Mio. Euro fingiert worden, so das "WirtschaftsBlatt" unter Berufung auf Gerichtsakten.
Töchter der CPB hätten der Immofinanzgruppe nachträglich Vermittlungsprovisionen in Rechnung gestellt, obwohl die Bank auf Basis des Managementvertrags ohnedies ein Entgelt bezogen hätte.
Für Liegenschaften seien "Maximalwerte" gezahlt worden, die "kein vernünftiger Käufer zu zahlen bereit gewesen wäre", so die Vorwürfe.
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Geschädigte Anleger bereiten Sammelklage vor. |
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Ermittlungen gegen Manager
Im Strafverfahren rund um Immofinanz, Immoeast und Constantia Privatbank wird gegen gut ein Dutzend Manager ermittelt, unter anderen auch gegen den früheren Chef von CPB und Immofinanz, Karl Petrikovics, wegen Verdachts auf Betrug und Untreue. Für die Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.
Die Immofinanz-Gruppe galt bis vor kurzem als das größte private österreichische Immobilienunternehmen in Österreich. Wegen des Anlegerskandals und der Immobilienkrise verfiel der Wert der breit an private Anleger gestreuten Unternehmen um zeitweise weit über 90 Prozent.
Der Prozessfinanzierer Advofin bereitet gerade für 5.000 geschädigte Anleger eine Klage vor.
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wien.ORF.at; 1.5.09
In der Affäre rund um die Immofinanz/Immoeast-Gruppe und Constantia Bank gab es zuletzt eine Durchsuchung in der neuen Firma von Ex-Chef Karl Petrikovics.
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