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CHRONIK |
27.06.2009 |
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2.100 Liter schwemmten das Albertina-Depot
Langsam wird das Ausmaß der Wasserschäden im Kunstdepot der Albertina bekannt: 2.100 Liter Wasser drangen am Dienstag in das erst 2005 errichtete Hochsicherheitsdepot ein. Dabei hatte das Museum noch Glück im Unglück.
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Völlig durchnässt wurden Tausende Schutzhüllen der Kunstwerke. |
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Bis Mittwoch wird weiterer Ablauf festgelegt
Vor allem durch bauliche Besonderheiten, die an sich gar nicht vorgesehen waren, entgingen die unschätzbaren Bestände einer gravierenden Beschädigung durch das eingetretene Wasser.
Bis Mittwoch will man weitere Klarheit über das Geschehen und seine Ursachen haben und die Medien in einer Pressekonferenz informieren.
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Das Depot wird komplett geräumt. |
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950.000 Kunstwerke werden übersiedelt
Das um 5,1 Millionen Euro errichtete Depot muss komplett geräumt werden. Daran wird weiterhin Tag und Nacht gearbeitet, die Arbeiten werden jedoch voraussichtlich noch bis zum nächsten Wochenende dauern.
Die 950.000 Kunstwerke werden vorläufig im Haus gelagert, aber ab Mitte August wird aufgrund der Vorbereitungen zu den nächsten Ausstellungen ein externes Depot mit Sicherheit benötigt werden.
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Gravierende Fehler beim Depot
Doch selbst nach Finden und Beheben jener Mängel, die den enormen Wassereintritt ermöglicht hattem, wird das Depot sicher nicht mehr in der bisherigen Weise in Betrieb genommen werden.
Zum einen, weil sich die vollautomatisierte Technik, die durch das Wasser für Stunden außer Gefecht gesetzt war, als sehr anfällig erwies. Außerdem konnte schon aufgrund der baulichen Gegenbenheiten die Räumung selbst mit sämtlichen helfenden Händen nicht beschleunigt werden.
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Auf Metallkassetten verzichtet
Außerdem hatte man aufgrund der Zusicherung, im neuen Depot über einen höchstmöglichen Schutz zu verfügen, sogar bei den wertvollsten Stücken des Hauses auf zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen wie Metallkassetten verzichtet.
Selbst die Spitzenwerke der bedeutendsten Grafiksammlung der Welt waren in jenen Kartons untergebracht, die Direktor Klaus Albrecht Schröder zuletzt in aufgeweichtem Zustand präsentiert hatte.
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Suche nach Ursache läuft
Die Suche nach den genauen Ursachen - neben Konstruktionsfehlern sind auch Bau- oder Materialmängel denkbar - dürfte eine höchst heikle Angelegenheit werden.
Jenen, die für die "baulichen Besonderheiten" verantwortlich sind, die sich nun als rettend herausgestellt haben, dürfte dagegen der ewige Dank nicht nur des Albertina-Direktors sicher sein.
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wien.ORF.at; 25.6.09Eine
Baugeschichte, spannend wie ein Krimi: Die Albertina war einst Bastei und danach Palais. Nach langer Umbauphase wurde das Museum 2003 wiedereröffnet.
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