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KULTUR |
29.06.2009 |
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Mühsame Depoträumung in Albertina
Nur schleppend geht die Räumung der Kunstdepots der Albertina voran. Wegen Elektronikausfällen konnten erst 20 Prozent der Sammlung ausgelagert werden.
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"Sintflutartiger" Wassereinbruch
Der Wassereintritt sei "sintflutartig" gewesen, so Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder. Bereits wenige Minuten nach seinem Feststellen seien allerdings bereits Absaugvorrichtungen in Betrieb genommen worden.
Die neuerlichen Gewitterregen führten zu keinen neuerlichen Wassereintritten. "Die ausgelegten Planen scheinen das Wasser abzuhalten", sagte Schröder, der derzeit von einem Schaden in der Depotdecke ausgeht.
Dennoch würde die Räumung nur langsam vorangehen. Man habe erst "viel weniger, als wir eigentlich vorhatten", so Schröder.
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Technik in Depot fehleranfällig
Das Depot wird in der bisherigen Weise nicht mehr in Betrieb genommen. Die vollautomatisierte Technik, die durch das Wasser für Stunden außer Gefecht gesetzt war, erwies sich als sehr anfällig. Außerdem konnte schon aufgrund der baulichen Gegebenheiten die Räumung selbst mit sämtlichen helfenden Händen nicht beschleunigt werden.
Aufgrund der Zusicherung, im neuen Depot über einen höchstmöglichen Schutz zu verfügen, hatte man damals sogar bei den wertvollsten Stücken des Hauses auf zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen wie Metallkassetten verzichtet.
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Zwölf Arbeitsgruppen
Die Albertina setzte bereits zwölf Arbeitsgruppen ein, die sich mit dem Problem befassen. In den betroffenen Abteilungen wurde zudem eine Urlaubssperre erlassen.
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ORF.at
Während sich die Räumung von 950.000 Kunstwerken nach einem Wassereinbruch im Tiefspeicher schleppend gestaltet, beginnt die Suche nach den Ursachen erst anzulaufen. Sämtliche beteiligte Institutionen und Unternehmen geben sich dazu auffällig bedeckt. De facto herrscht eine Art Nachrichtensperre zu dem heiklen Fall, der noch juristische Folgen haben könnte.
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wien.ORF.at; 27.6.09
2.100 Liter Wasser drangen vergangenen Dienstag in das erst 2005 errichtete Hochsicherheitsdepot ein. Dabei hatte das Museum noch Glück im Unglück.
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