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DI | 14.02.2012
Einbrecher (Bild: Polizei)
CHRONIK
86 Prozent schützen sich vor Einbrechern
Die Zahl der Einbrüche steigt stetig an. Ein Fünftel der Österreicher, so eine Umfrage, fürchtet sich davor. 86 Prozent geben an, Maßnahmen gegen Einbrüche zu treffen.
Einbrecher auf frischer Tat ertappt
Erst am Montag wurden zwei Männer auf frischer Tat ertappt, als sie in der Mittagszeit in Ottakring in eine Wohnung einbrachen. Ein Zeuge hatte die Polizei alarmiert.

Kein Einzelfall, wie die jüngste Kriminalstatistik zeigt. Die Zahl der angezeigten Einbruchsdiebstähle in Wohnungen nahm demnach im Zeitraum von Jänner bis Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14,1 Prozent (von 4.520 auf 5.155) zu, Einbruchsdiebstähle in Einfamilienhäuser um 64,7 Prozent von 781 auf 1.286 Fälle zu.
Jeder Zehnte hat große Angst
Dennoch macht sich ein Viertel der Österreicher keine Sorgen über einen Wohnungseinbruch, ein Fünftel fürchtet sich aber davor. Jeder Zehnte hat sogar große Angst, ergab eine repräsentative Telefonumfrage von Makam Market Research. 86 Prozent ergreifen demnach vor einem Urlaub Maßnahmen, um Einbrecher abzuhalten.

47 Prozent bitten Nachbarn oder Familienangehörige, die Post an der Wohnungstür zu entfernen. 37 Prozent vertrauen den Nachbarn einen Schlüssel an, um Rollos und Fenster zu öffnen und zu schließen. Ebenfalls 37 Prozent vertrauen auf ein Sicherheitsschloss, 13 Prozent haben eine Alarmanlage installiert.
Das Licht brennen lassen
Etwa ein Fünftel der Befragten lässt bei Abwesenheit das Licht brennen. Vor allem ältere Personen im Alter zwischen 50 und 59 machen davon Gebrauch. Jeder zehnte Urlauber lässt sich die Post an eine andere Adresse schicken. Fünf Prozent lassen einen Hund über ihr Eigentum wachen, fünf Prozent haben immer jemanden der Familie in der Wohnung.
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