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WIRTSCHAFT |
05.08.2009 |
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Drei Milliarden Verlust bei Immofinanz
Einen Verlust von drei Milliarden Euro schreibt der Immofinanz-Konzern 2008/2009. Als Ursache wurden die Wirtschaftskrise im Allgemeinen und die "Malversationen des früheren Managements" bei der Constantia Privatbank AG genannt.
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Nach Millionengewinn nun gigantischer Verlust
Die Immofinanz-Gruppe erlebte schon weitaus bessere Zeiten. So durfte sich das Management im Vergleichszeitraum des vorigen Geschäftsjahres noch über 375 Millionen Euro Gewinn freuen.
Doch diese Zeiten sind vorbei: Die Mieterlöse konnten zwar gesteigert werden, allerdings sei das Finanzergebnis auf ein Minus von 1,332 Mrd. abgerutscht, nach positiven 41 Mio. Euro im Jahr davor. Unter anderem dafür verantwortlich seien Abwertungen bei assoziierten Unternehmen, Wechselkurseffekte und ein negativen Zinssaldo.
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Eigenkapital von 4,565 Milliarden Euro. |
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Kapitalstruktur angeblich "solide"
Die Neubewertung der Immofinanz-Liegenschaften sei zudem mit einem Minus von 1,347 Mrd. Euro deutlich negativ, ebenso die Abschreibungen auf Entwicklungsprojekte, Firmenwerte und Forderungen mit minus 882 Mio. Euro.
Die Immofinanz-Kapitalstruktur sei aber weiterhin äußerst solide, wird betont. Der Konzern weise ein Eigenkapital von 4,565 Mrd. Euro und eine bilanzielle Eigenkapitalquote von 39,0 Prozent auf.
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Anlegerskandal erschüttert Unternehmen
Aber auch der Anlegerskandal setzte dem Konzern schwer zu. Im Strafverfahren rund um Immofinanz, Immoeast und Constantia Privatbank wird gegen gut ein Dutzend Manager ermittelt, unter anderen auch gegen den früheren Chef von CPB und Immofinanz, Karl Petrikovics, wegen Verdachts auf Betrug und Untreue. Für die Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.
Überteuerte Käufe, Maximierung der Managementgebühren und Rechnungen für nicht erbrachte Leistungen stehen angeblich auf der Anklageliste. Töchter der CPB hätten dem Konzern nachträglich Vermittlungsprovisionen in Rechnung gestellt, obwohl die Bank auf Basis des Managementvertrags ohnedies ein Entgelt bezogen hätte.
Für Liegenschaften seien "Maximalwerte" gezahlt worden, die "kein vernünftiger Käufer zu zahlen bereit gewesen wäre", so die Vorwürfe.
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wien.ORF.at; 1.5.09
In der Affäre rund um die Immofinanz/Immoeast-Gruppe und Constantia Bank gab es im Mai eine Durchsuchung in der neuen Firma von Ex-Chef Karl Petrikovics.
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wien.ORF.at; 19.5.09
Überteuerte Käufe, Maximierung der Managementgebühren und Rechnungen für nicht erbrachte Leistungen: Die Anklageschrift in der Causa Immofinanz/Immoeast ist laut "WirtschaftsBlatt" lang.
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