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20.08.2009 |
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Jackson-Tribute: Chaos bei Vorverkaufsstart
Chaotisch ist der Online-Vorverkaufsstart für das Tribute-Konzert für Michael Jackson am 26. September angelaufen. Es gab einen Hackerangriff, die Server brachen zusammen. Das teuerste Ticket kostet jedenfalls über 500 Euro.
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Tickets kosten zwischen 63 und 518 Euro
Bis zu 20 Millionen Zugriffe gleichzeitig legten die Tribute-Website Donnerstagnachmittag lahm. Nur so viel ist klar: Tickets gibt es in acht Kategorien, wobei Stehplätze zwischen 63 und 212 Euro kosten, für einen Sitzplatz muss man zwischen 278 und 518 Euro berappen.
Im Ehrenhof des Schlosses selbst werden nur Besucher sitzen bzw. stehen, die Tickets in den Preiskategorien eins bis fünf - also 212 bis 518 Euro - kaufen. Alle anderen werden - laut Homepage "mit eingeschränkter Sicht" - in der Schlossallee stehen müssen und dafür zwischen 63 und 212 Euro zahlen.
Ein Hacker machte den Veranstaltern zusätzlich das Leben schwer. Einige Zeit war von einem "Eh auch super"-Ticket um 200 Euro zu lesen.
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Verkauf in drei Etappen
Die Tickets werden in drei Etappen verkauft. Diese Maßnahme soll dazu dienen, "den Schwarzmarkt, der bereits eingesetzt hat, möglichst zu unterbinden".
Bereits jetzt seien etliche Websites von nicht autorisierten Tickethändlern online, die fiktive Kategorien ebenso wie Preise von teilweise mehr als 1.000 Pfund (1.158 Euro) für Stehplatztickets anbieten würden.
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Jermaine Jackson singt, wer noch? |
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Rätselraten über Künstler
Schönheitsfehler am Vorverkaufsstart ist, dass noch immer nicht klar ist, welche Künstler auftreten. Gerüchten zufolge gelten Madonna, Lionel Ritchie und U2 als mögliche Kandidaten. Von Zusagen ist aber nichts bekannt. Zumindest ein Interpret ist bekannt: Michael Jacksons Bruder und Initiator des Konzerts, Jermaine Jackson, wird auftreten.
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Stadt und Veranstalter wollen gemeinsam Geheimnis lüften. |
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Spätestens in zehn Tagen sollen Namen fallen
Das Geheimnis um die Künstler soll zumindest teilweise innerhalb der nächsten zehn Tage gelüftet werden. Jermaine Jackson wird in dieser Zeit in Wien erwartet.
Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Veranstalter Georg Kindel und Vizebürgermeisterin Renate Brauner (SPÖ) sollen endlich Namen genannt werden. Der Termin für die Pressekonferenz steht aber noch nicht fest.
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Rund 85.000 Karten sollen verkauft werden. |
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Publikumsraum bis zur Penzinger Straße
Gearbeitet wird bereits an der gläsernen Bühne, sie soll an einem Ende wie eine Krone aussehen - als Hommage an den "King of Pop". Vor der Bühne werden zwei Tribünen gebaut. Insgesamt soll es im Ehrenhof über 12.000 Sitzplätze geben. Dazu kommen 70.000 bis 75.000 Stehplätze, die sich zum Großteil vor dem Eingang zum Schlosshof befinden.
Für das Konzert wird viel Platz geschaffen, die Zuschauer sollen vom Ehrenhof bis zur Penzinger Straße stehen. Dafür soll an dem Abend auch die Westeinfahrt gesperrt werden.
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Public Viewing möglich
Drei Stunden soll das Konzertspektakel dauern.
Dass zu wenige Tickets verkauft werden, fürchtet der Veranstalter nicht: Es gebe genügend Anfragen aus aller Welt, hieß es.
So wird derzeit auch überlegt, an einem zweiten Standort in Wien ein Public Viewing zu veranstalten.
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Werbewert würde Jahresbudget von Wien-Tourismus vielfach übertreffen. |
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FPÖ kritisiert 600.000-Euro-Beitrag
Wenig Freude mit der Veranstaltung hat die FPÖ. Der stv. Klubobmann Herbert Madejski sprach sich gegen die von Finanzstadträtin Brauner in Aussicht gestellte finanzielle Förderung und die Sperre der Westeinfahrt aus. Statt Geld aus dem Steuertopf aus dem Fenster zu schmeißen, sollten dringende Straßensanierungen und Kanalherstellungen in Wien-Donaustadt finanziert werden.
Madejski spricht von 600.000 Euro, die die Stadt zuschießen will. Offiziell gibt es keine Angaben über die Höhe der Subvention durch die Stadt. Allerdings schätzt die Wiener Wirtschaftskammer, dass die Wertschöpfung durch das Konzert rund 35 Mio. Euro ausmacht.
Der Werbewert bei einer weltweiten TV-Übertragung soll zwischen 50 und 100 Mio. Euro liegen. Zum Vergleich: Das Werbebudget von Wien-Tourismus liegt bei 17 Millionen Euro.
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wien.ORF.at; 17.8.09
Superstar Madonna soll für einen Auftritt zum Jackson-Tribut nach Wien kommen. Offiziell bestätigt wurde dieses Gerücht noch nicht, laut diversen Medienberichten soll die Sensation aber bereits fix sein.
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wien.ORF.at; 14.8.09
Die Wiener Touristiker erwarten ein international enormes Echo auf die Michael-Jackson-Gedenkveranstaltung in Schönbrunn. Der Imageboom sei vergleichbar mit der Euro 2008.
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