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POLIZEI |
03.09.2009 |
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Verfassungsschutz-Chef zurückgetreten
Der Chef des Landesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, Werner Autericky, hat seinen Rücktritt bestätigt. Damit könnte es zu einem Sesselrücken bei Wiener Polizeichefs kommen.
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Autericky: "Rücktritt war ein freiwilliger Akt"
Dass er dazu - wie in der Tageszeitung "Kurier" vermeldet - gedrängt wurde, bestreitet Autericky allerdings: "Der Rücktritt war ein freiwilliger Akt von mir", sagte Autericky gegenüber der APA.
Fünf Jahre Staatsschutz seien genug, sagte Autericky, der sich derzeit auf Urlaub befindet. Er habe jetzt Gelegenheit, sich neue Ziele zu stecken.
Dass sein Abgang etwas mit dem Fall des getöteten tschetschenischen Flüchtlings Umar Israilov zu tun haben könnte, stellt er in Abrede. Vielmehr hätten sich neue Optionen bei der Polizei sowie in der Privatwirtschaft aufgetan. "Ich bin auch in einem Alter, wo ich mir das zutrauen darf."
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Zwettler interimistischer Leiter
Als interimistischer Leiter des LVT fungiert seit Dienstag Erich Zwettler vom Bundeskriminalamt (BK), der sich für den Job auch bewerben will.
Der bisherige Leiter der Ermittlungsabteilung im Bundeskriminalamt betonte, dass das noch kein Präjudiz dafür sei, dass er den Job auch fix bekomme. Er werde sich an der Ausschreibung jedenfalls beteiligen.
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Fall Umar Israilov
Für Wirbel im LVT hatte der Fall Umar Israilov gesorgt: Der 27-jährige Tschetschene war am 13. Jänner 2009 auf offener Straße in Wien-Floridsdorf erschossen worden.
Hintergrund der Tat soll laut der Familie des Opfers eine Anzeige bei der russischen Staatsanwaltschaft sowie eine Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gegen Russland wegen Folterungen und Verbrechen unter dem Kommando des tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow sein.
Der in Wien lebende Israilov habe früher für Kadyrow gearbeitet und sei bei diesem in Ungnade gefallen, hieß es. Für Kritik am LVT hatte gesorgt, dass auf die Bedrohung des Flüchtlings bekannt war, ein Schutz für ihn aber ausblieb.
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