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VERKEHR |
12.10.2009 |
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Wieder Ärger für Bahnpendler
S-Bahn-Kunden müssen seit Montag einmal mehr mit Behinderungen rechnen. Bauarbeiten auf der Strecke zwischen Praterstern und Meidling machen ein frühzeitiges Umsteigen notwendig. Laut ÖBB sind rund 20.000 Fahrgäste betroffen.
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Dieses Mal sind S5 und S6 von den Einschränkungen betroffen. |
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Fahrgäste müssen umsteigen
Flexibilität und viel Geduld wurde von S-Bahn-Fahrgästen in in den vergangenen Monaten häufig verlangt. Für Behinderungen und Wartezeiten bis zu einer halben Stunde haben Montagfrüh Bauarbeiten am Bahnhof Wien-Matzleinsdorfer Platz auf der S-Bahn-Linie gesorgt.
Die Einschränkungen gelten für die Linien S5 und S6. Fahrgäste, die aus dem Norden kommen, also von Hollabrunn und Stockerau, müssen in der Station Praterstern umsteigen.
Jene Fahrgäste, die aus dem Süden über die Pottendorfer Linie anreisen, müssen in Meidling den Zug wechseln.
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Kein Zusammenhang mit Zugskollision
Der Grund für den eingeschränkten Betrieb ist, dass auf dem Frachtenbahnhof Matzleinsdorf neue Gleise verlegt werden müssen. "Diese sind Voraussetzung, dass der Bahnhof Meidling ab Dezember die Funktionen des Südbahnhofes übernehmen kann", so ÖBB-Sprecher Herbert Ofner.
Die aktuellen Gleisbauarbeiten haben also nichts mit dem Zugsunfall am Freitag auf dem Matzleinsdorfer Platz zu tun. In einer Woche sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
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Informationsoffensive geplant
Jetzt will man eine Informationsoffensive starten, um die Kunden auf das kommende Baustellenjahr vorzubereiten, kündigten die ÖBB an.
Für die Informationssysteme auf den Bahnhöfen soll laut ÖBB ab Ende Oktober eine neue Software zur Verfügung, um bisherige Schwachstellen zu beseitigt. Das Personal hat man an einigen Bahnhöfen auf Stellwerken verstärkt, um den Informationsfluss zu optimieren.
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wien.ORF.at; 11.10.09
Die ganz genaue Unfallursache konnten die ÖBB nach dem Crash am Freitag bisher noch nicht sagen. Ersten Ermittlungen zufolge dürfte aber eine Isolierstelle, die meldet, wenn das Gleis frei ist, an der falschen Stelle positioniert gewesen sein.
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Scharfe Kritik an Bahnchaos
Fast kein Tag vergeht mittlerweile ohne Behinderungen im Zugsverkehr. Die Fahrgäste stört dabei die mangelnde Information der ÖBB. Die Arbeiterkammer hat sich zuletzt dieser Kritik angeschlossen.
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wien.ORF.at; 10.10.09
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oe1.ORF.at
Der Sprecher der Interessenvertretung Pro Bahn, Peter Haibach, fordert, dass die ÖBB von der Politik entschuldet werden, damit sie neu starten können. Die ÖBB seien ein Sanierungsfall, er wünsche sich ein starkes Management, das entsprechende Finanzmittel verlange, sagte Haibach im Ö1-Morgenjournal.
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