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GERICHT |
16.10.2009 |
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Kind mit 2,5 Promille: Tante nicht verurteilt
Ohne Verurteilung ist das Verfahren gegen eine 17-Jährige beendet worden, die auf ihre vierjährige Nichte nicht ausreichend aufgepasst hatte. Die Kleine konnte so eine Flasche Sliwowitz austrinken.
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"Ich hab' Krämpfe gehabt"
Im Spital hatten die Ärzte 2,5 Promille Alkohol im Blut der Vierjährigen festgestellt. Die 17-Jährige sagte vor Gericht, sie habe damals Bauchkrämpfe gehabt und immer wieder das WC am Gang aufgesucht.
"Was hätte ich machen sollen? Ich hab' Krämpfe gehabt. Ich war zehn bis 15 Minuten weg. Das kann jedem passieren", sagte die 17-Jährige.
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Eltern waren bei Arbeit und in Kurs
Sie hatte wie schon öfters in der Wohnung ihres Bruders auf das Mädchen aufgepasst, während die Eltern in der Arbeit und in einem AMS-Kurs saßen.
Während der Abwesenheit der 17-Jährigen hatte das Mädchen die Flasche Schnaps in einem Küchenkasten unterhalb der Abwasch entdeckt und ausgetrunken.
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Strafsache mit Diversion erledigt
Der Richter hielt ihr schuldhaftes Verhalten für so gering, dass er der 17-Jährigen keine Geldbuße auferlegte. Die Strafsache wurde diversionell erledigt. Die Staatsanwältin war mit dieser Entscheidung einverstanden.
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wien.ORF.at; 17.8.09
Im August waren die 17-Jährige und die Eltern der Vierjährigen erstmals in der Causa vor Gericht gestanden.
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