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DI | 14.02.2012
Studentin im besetzten Audimax (Bild: APA/Techt)
CHRONIK
Führungen durchs besetzte Audimax
Die Besetzer des Audimax der Uni Wien bieten nun Führungen an. Damit wolle man Vorurteile, die es gegenüber den Demonstranten in der Bevölkerung gebe, abbauen. Die Uni weicht unterdessen für eine Prüfung ins AKH aus.
Menschen sollen sich "eigene Meinung" bilden
"Unbeteiligten und interessierten Menschen soll so objektiv wie nur möglich gezeigt werden, welche Art von Arbeit von uns geleistet wird", hieß es in einer Aussendung der Arbeitsgruppe "Die offene Tür". Ziel sei es, den Menschen "eine wohlüberlegtere Grundlage für die eigene Meinungsfindung über die Proteste" zu bieten.

Treffpunkt für die erste Führung war am Freitag um 17.30 Uhr im Arkadenhof der Uni. Auch Sondertermine für Gruppen werden auf Anfrage entgegengenommen.
Weiterer Vorlesungsplan ab Montag online
Nachdem Vorlesungen im Austria Center abgehalten wurden, weicht die Uni nun für die Prüfung "Einführung in die Tiefenpsychologie II" ins AKH (Hörsaal A, Kliniken am Südgarten) aus.

Wie es in der kommenden Woche weitergeht, will die Uni spätestens am (vorlesungsfreien) Montag online veröffentlichen.
Bundeskanzler will sich nicht einmischen
Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) bekräftigte unterdessen im Ö1-Morgenjournal, dass nun Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP) am Zug sei, mit den Studenten zu verhandeln. Wenn notwendig, werde er natürlich eingreifen.

Die Einführung von Studiengebühren schloss Faymann neuerlich aus, sprach sich aber für "irgendeine Art von Notlösung für Zugangsformen" aus, ohne diese näher zu beschreiben.
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