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MO | 13.02.2012
Feuerwehreinsatz (Bild: MA68/Feuerwehr der Stadt Wien)
CHRONIK
Unterirdische Gasblase: Stelle wird bewacht
Auch zwei Tage nach dem gefährlichen Zwischenfall mit einer unterirdischen Gasblase wird die Stelle weiter abgesperrt und gesichert. Gefahr besteht allerdings laut Experten nicht mehr.
Experten sind weiter an der Stelle im Einsatz.
Bohrstelle vorerst lahmgelegt
"Es läuft alles ganz normal, die Entgasung findet weiterhin statt. Die Druckunterschiede sind gering, doch wir beobachten die Situation natürlich das ganze Wochenende über", sagte Hans Wurscher von der Magistratsabteilung für Brücken- und Grundbau (MA 29).

Am Montag wolle man dann über mögliche weitere Schritte beraten, denn der Gasaustritt legte die Bohrstelle vorläufig lahm. Für die Verlängerung der U1 werden derzeit noch drei weitere Bohrungen durchgeführt.

Laut Wurscher werde die Stelle, an der das Gas austritt, bewacht. Wie groß die unterirdische Gasblase ist, wisse man noch nicht.
Der Zwischenfall hatte für große Aufregung gesorgt.
Methan aus dem Boden geströmt
In der Nacht auf Freitag war nach Bohrungen in 38,5 Metern Tiefe kurz vor 17.00 Uhr Methan aus dem Boden geströmt und hatte Feuer gefangen. Kurzfristig bestand sogar Explosionsgefahr.

Das Verschließen des Bohrloches bereitete den Einsatzkräften Schwierigkeiten: Rund acht Stunden mühten sie sich wegen des zu hohen Gasdrucks vergeblich ab. Knapp vor 2.00 Uhr wurde schließlich ein provisorisches Ableitungsrohr installiert.
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