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DI | 14.02.2012
Visualisierung Hauptbahnhof Wien (Bild: ÖBB-Holding AG)
VERKEHR
STRABAG erhält Zuschlag für Hauptbahnhof
Die Neuausschreibung für den Wiener Hauptbahnhof hat jetzt auch offiziell einen neuen, alten Gewinner hervorgebracht. Es ist einmal mehr die Arbeitsgemeinschaft rund um die STRABAG.
Bestbieter laut ÖBB jetzt doch gefunden
Der neue Vertrag mit dem bereits bekannten Bieterkonsortium ist vor dem Wochenende endgültig unterzeichnet worden. Einmal mehr ist die Arbeitsgemeinschaft von STRABAG, Porr, Alpine und Pittel&Brausewetter als Bestbieter hervorgegangen.

Die ÖBB haben am 5. Oktober die erste, offene Ausschreibung offiziell aufgehoben. Begründet haben die Bundesbahnen ihren Schritt damit, dass die Angebote wirtschaftlich nicht nachvollziehbar gewesen seien.
Ersparnis wird nicht bekanntgegeben
Die beteiligten Baufirmen haben daraufhin beim Bundesvergabeamt Einspruch erhoben, kurz darauf diesen aber wieder zurückgezogen. Die ÖBB haben nämlich nochmals alle beteiligten Bieter eingeladen ein besseres Angebot zu stellen.

Das dürften die STRABAG und ihre Partner dann auch gemacht haben, denn der Bahnhof soll jetzt in vollem Umfang gebaut werden. Und bei den ÖBB heißt es heute auch, dass die Angebote jetzt wirtschaftlich nachvollziehbar seien.

Wie viel man sich durch die Neuvergabe erspart hat, wollen die ÖBB mit dem Hinweis auf die Verträge aber nicht sagen. Der Bahnhof liege im Zeitplan, ab dem 9. November werde an der Verkehrsstation zu bauen begonnen.
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