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BILDUNG |
07.11.2009 |
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Studenten wollen Proteste koordinieren
In einem Plenum an der TU Wien haben die protestierenden Studenten Freitagabend beschlossen, sich künftig österreichweit koordinieren zu wollen. Die Proteste sollen jedenfalls weitergehen.
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"Bewegung mit sehr viel Kraft"
Die Studenten nutzten das Zusammenkommen Freitagabend einerseits, um sich über Erfolge auszutauschen. Andererseits war die weitere Vorgangsweise ein großes Thema. Das Ergebnis: Alle Aktionen sollen künftig österreichweit abgestimmt werden.
Fix ist, dass die Besetzung des Audimax aufrecht bleibt. "Es sollte nicht vorbei sein, bevor die Forderungen erfüllt sind. Ich denke auch, dass die Bewegung noch sehr viel Kraft hat", sagte Protestorganisator Michael Gehmacher.
Für 25. November ist ein Hochschulgipfel mit Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP)geplant.
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Proteste haben Wirkung. |
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Regierung muss aktiv werden
Ein Ziel haben die Besetzer laut eigenen Angaben mit ihren Protesten bereits erreicht: "Die Regierung kann sich um das Thema Bildung nicht mehr herumdrücken", sagte ein beteiligter Student.
Es sei nun an der Regierung, aktiv zu werden, indem sie den Hochschulen mehr Geld zur Verfügung stelle und den Studenten mehr Mitsprache einräume.
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Neue Demonstrationen nächste Woche. |
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16.000 Euro Kosten pro Tag
Einen Tag vor der nächsten Lohnverhandlungsrunde soll es am Donnerstag auch eine gemeinsame Protestaktion mit der Metallergewerkschaft geben.
Solange das Audimax und auch andere Hörsäle besetzt sind, müssen zahlreiche Lehrveranstaltungen weiterhin in das Austria Center Vienna oder die Messe Wien ausweichen. Die Kosten dafür belaufen sich laut Uni auf 16.000 Euro pro Tag.
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Metallergewerkschaft mit dabei
Die Metallergewerkschaft hat die Audimax-Besetzer für Donnerstag jedenfalls zur Teilnahme an einem Protestmarsch vor der mittlerweile vierten Metallerlohnrunde eingeladen. Gewerkschaft und Besetzer sind schon seit längerem vernetzt, die Metaller waren auch am Aktionstag für Bildung am Donnerstag vertreten.
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wien.ORF.at; 5.11.09
Am Donnerstag protestierten laut Polizei rund 8.000 Teilnehmer, laut Veranstaltern rund 20.000 Menschen gegen die Bildungspolitik.
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