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MO | 13.02.2012
Schuhe von Chimmy Choo (Bild: ORF)
LIFESTYLE
Früh aufstehen für Jimmy Choo
Was haben einige Wienerinnen seit Mitte November mit Paris Hilton gemeinsam? Sie alle stöckeln mit Stilettos von Jimmy Choo durch den Tag. Wer in Wien Teile der limitierten Designerstücke ergattern wollte, musste früh aufstehen.
Kaufwillige kamen eigens aus den Bundesländern.
Kunden warteten ab 3.00 Uhr
Wieder einmal konnte der Modediskonter Hennes & Mauritz (H&M) mit Choo einen prominenten Gastdesigner verpflichten. Und wieder einmal machte sich angesichts der limitierten Auflage der Stücke der Verdacht breit, dass es sich um eine reine Marketingaktion handelte.

Doch das konnte kaufwillige Kunden nicht davon abhalten, sich bereits ab 3.00 Uhr am Graben vor der einzigen H&M-Filiale anzustellen, in der die Produkte erhältlich waren. Einlass war schließlich um 10.00 Uhr, mittels verschiedenfarbiger Bänder war das Shopping-Erlebnis auf 15 Minuten zeitlich begrenzt.

Auch gegen Hamsterkäufe wurden Maßnahmen ergriffen: Ob Schuhe, Taschen, Accessoires oder Kleider - jeder Kunde durfte nur einen Artikel pro Größe und Modell kaufen. Viele Kunden waren sogar extra aus den Bundesländern angereist.
Andrang für Chimmy Choo-Designerstücke (Bild: ORF) Stücke innerhalb einer Stunde vergriffen
Wie die Höhe der Stöckel sind auch die Preise für "Jimmy Choos" schwindelerregend. Normalerweise kosten die Stilettos bis zu 1.000 Euro, bei der schwedischen Modekette war das begehrte Schuhwerk für 100 Euro zu haben.

Innerhalb einer knappen Stunde waren die Designerstücke bereits vergriffen - für den Modekonzern zieht die Werbestrategie mit Gastdesignern also nach wie vor.
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