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DI | 14.02.2012
Fu Long und Pflegerin Eveline Dungl in China (Bild: Tiergarten Schönbrunn/Herwig Pucher)
TIERE
Fu Long ist zuhause
Nach einer langen Reise ist Fu Long in seinem neuen Zuhause in China eingetroffen. Dem Panda und der Delegation aus Österreich wurde ein herzlicher Empfang bereitet. Fu Long ließ es kalt, er ließ sich lieber den Bambus schmecken.
Panda und Gäste aus Österreich wurden herzlich empfangen.
Großes Willkommensfest
Fu Long wurde in der Pandazucht- und Forschungsstation Bifengxia mit einem großen Willkommensfest begrüßt. Die gesamte Straße nach Bifengxia war mit Fahnen mit der chinesischen Aufschrift für "Willkommen Fu Long" geschmückt. Zu Ehren des Pandas und seiner Begleiter wurden ein Drachentanz und eine chinesische Oper aufgeführt.
Herzlicher Empfang für den "Glücklichen Drachen" (Bild: Tiergarten Schönbrunn/Herwig Pucher)
Auszeichnung für Tiergarten-Team
Tiergartendirektorin Dagmar Schratter übergab den Panda in einer Zeremonie symbolisch mit einem Dokument an Dr. Li Desheng, den Debuty Director von Bifengxia.

Im Gegenzug erhielten Fu Longs Pflegerin Eveline Dungl, Zootierarzt Thomas Voracek und Kurator Herwig Pucher eine Auszeichnung als Dank für die gute Pflege des Pandas und für die Organisation des Rücktransportes. In zahlreichen Reden wurde die Leistung des Tiergarten Schönbrunn bei Haltung und Zucht der Pandas gewürdigt und die besonders gute Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen China und Österreich betont.
Nach der Quarantäne kann Fu Long seine Artgenossen kennenlernen.
Fu Long schmeckt der chinesische Bambus
"Fu Long ist wohlauf. Er hat bereits gefressen. Der Bambus hier scheint ihm gut zu schmecken“, berichtete Tiergartendirektorin Dagmar Schratter aus China. Der Panda ist nun für 30 Tage in einem Quarantänegehege untergebracht. Er erkundete aber bereits die Außenanlage und kletterte auf einen Baum.

Nach der Quarantänezeit wird er Schritt für Schritt an gleichaltrige Artgenossen gewöhnt. 91 Pandas leben derzeit in der Pandastation in der chinesischen Provinz Sichuan.
Fu Long in seinem neuen Zuhause mit Pflegerin Eveline Dungl (Bild: Tiergarten Schönbrunn/Herwig Pucher)
Im natürlichen Lebensraum angekommen
Um die Eingewöhnung macht sich der neue Tierpfleger keine Sorgen. Immerhin sei Sichuan und nicht Schönbrunn der natürliche Lebensraum der Großen Pandas.

Während also ihr Sohn im fernen China erste Eindrücke sammelt, hält sich der Trennungsschmerz bei der Mutter Yang Yang in Schönbrunn offenbar in Grenzen. "Der Zeitpunkt für die Trennung war genau richtig und entspricht dem Zeitpunkt, in dem Pandamutter und Jungtier auch in der freien Wildbahn getrennte Wege gehen", hieß es.

Pfleger und Tierärzte beobachten Yang Yang in den letzten Tagen genau. Sie hat aber ihren ganz normalen Tagesablauf und scheint die Ruhe sogar ein bisschen zu genießen.
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