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DI | 14.02.2012
Polizei (Bild: ORF/rubra)
CHRONIK
Raubserie geklärt: Fünf Burschen verdächtig
Für mindestens 22 Überfälle sollen fünf Jugendliche verantwortlich sein. Die Polizei hat die Bande ausgeforscht, nachdem sie einen der mutmaßlichen Täter bei einer Sofortfahndung im Oktober festnehmen konnte.
Verdächtiger trug Beute und Tatwaffe bei sich.
15-Jähriger bei Sofortfahndung erwischt
Vier Burschen hatten am 17. Oktober einen 23-jährigen Studenten in Wien-Favoriten mit einem Messer bedroht. Sie forderten Bargeld und sein Handy. Aufgrund einer laut Polizei "markanten Täterbeschreibung" konnte bei einer Sofortfahndung ein 15-jähriger Schüler festgenommen werden. Er hatte die Tatwaffe und das geraubte Bargeld noch bei sich.

Die Ermittler forschten schließlich insgesamt noch vier weitere Bandenmitglieder aus. Die drei Serben und zwei Österrreicher sind zwischen 13 und 17 Jahre alt. Sie sollen insgesamt 22 Raubüberfälle im September und Oktober begangen haben.
Möglicherweise gibt es noch mehr Opfer.
Opfer mit Messer und Pistole bedroht
Die Vorgangsweise war in allen Fällen gleich. Sie verfolgten vorwiegend Jugendliche im Alter von zwölf bis 16 Jahren auf ihrem Heimweg von der Schule. Dann verwickelten sie ihre Opfer in belanglose Gespräche, fragten unter anderem nach der Uhrzeit.

Schließlich wendeten sie körperliche Gewalt an, drohten mit Messern, in einigen Fällen sogar mit einer Pistole. Ihren Opfern raubten sie Bargeld, Handys und MP3-Player. Die Polizei geht davon aus, dass sie für noch mehr derartige Straftaten verantwortlich sein könnten. Opfer und Zeugen können sich beim Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01/313110/57800 oder 57220 melden.
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